Der Carport des Grauens und andere sportliche Aktivitäten im Freien

Nach einer wohlverdienten Nach-Umzugs-Ruhepause sahen wir uns zunächst nach einem Garten – Landschaftsbau – Unternehmen um, denn uns wurde klar, dass wir die Pflasterarbeiten nicht allein schaffen konnten. Schnell wurden wir bei GaLaBau René Günther fündig – in Manheim-Neu laufen sie einem ja praktisch vor die Füße :-) – und waren uns einig: Pflasterarbeiten rund um’s Haus. Fundamente für den Carport und den Gartenzaun sowie das Abbaggern des “Mount Nepomuk” im Garten gaben wir in fähigere Hände als die unseren ab. Rollrasen verlegen, Zaunaufbau und Gartengestaltung verbleiben bei uns.

Ach ja, und dann war da ja noch der Carport …

Nachdem wir einen Termin für die Fundamentarbeiten hatten, riefen wir bei Easycarport an, um einen Liefertermin zu vereinbaren. Der Mitarbeiter am Telefon teilte uns mit, dass momentan niemand von der Logistik im Haus sei, versprach aber einen Rückruf. Der kam zwar nie, dafür aber eine Lieferbestätigung per E-Mail mit dem voraussichtlichen Liefertermin. Auch gut. Das mit der Lieferung ging dann auch überraschend schnell – keine Woche später stapelte sich das Material in unserer zukünftigen Einfahrt.

Zu dritt machte sich die Herrlichkeit an einem  schwarzen Samstag ans Werk. Laut Easycarport, sei ja alles ganz “easy” an einem Tag zu schaffen – das versprachen übrigens auch etliche Rezensionen begeisterter Kunden. Nun, dazu schweige ich mich  jetzt aus; man möge sich seinen Teil dazu denken.

Drei Wochen später waren wir dann fertig.

Die Montageanleitung war ein Witz. Ein PDF-Dokument zum downloaden. Der abgebildete Carport sah zwar aus wie unserer, die Anleitung bezog sich aber auf ein komplett anderes Teil mit anderen Maßen; eine Standard – Anleitung für ALLE Carports des Werkes. An besagtem Samstag war das vorherrschende Gefühl Ratlosigkeit. In der 24-Stunden-Kundenhotline war natürlich niemand (mit Sachverstand) zu erreichen. Die mitgelieferte Regenrinne hatte eine Länge von 6 Metern; gebraucht hätten wir 9 Meter, wenn wir den Carport -wie vorgesehen-mit leichtem Gefälle zum Nachbargrundstück aufgebaut hätten. Zum Glück waren die Männer kreativ und sachverständig genug, um das Problem rechtzeitig vorherzusehen und umzuplanen – das Dachgefälle neigt sich nun nach hinten. Keiner der gelieferten Pfosten und Bretter war in irgendeiner Weise vorgebohrt oder gekennzeichnet. Im Grunde wäre jemand mit weniger Bauerfahrung komplett aufgeschmissen gewesen.

Mitbestellt hatten wir außerdem eine zweite Tür für den angeschlossenen Geräteschuppen im Wert von 267€. Dafür bekamen wir eine einfache Brettertür ohne Klinke, ohne Schloss, dafür mit einem einfachen Vorhängeschloss, das uns nichts nützt, da wir den Schuppen als Durchgang zum Garten nutzen wollen. Also mussten wir entsprechendes Zubehör nachkaufen – nicht gerade Peanuts.

Last, but not least, dann noch die Anstreichereri. Ich hoffe, in meinem ganzen Leben nie mehr einen Malerpinsel sehen zu müssen. Aber frei nach dem Kölsche Grundgesetz “Et hät noch immer jod jejange” gab es auch hier ein Happy End. Und schön  ist er geworden, das muss man ihm lassen:

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Dank Lichtglasplatten auch im Schuppen schön "licht".

Dank Lichtglasplatten auch im Schuppen schön “licht”.

Nun noch ein paar “Bauimpressionen”:

Ratlose Bauherren.

Ratlose Bauherren.

Die ersten Pfosten liegen schon mal am rechten Fleck. Immerhin.

Die ersten Pfosten liegen schon mal am rechten Fleck. Immerhin.

Am späten Nachmittag des schwarzen Samstages nahm das Grundgerüst erste Formen an.

Am späten Nachmittag des schwarzen Samstages nahm das Grundgerüst erste Formen an.

Tage später ...

Tage später …

Langsam wird's ...

Langsam wird’s …

Nachdem der Carport inzwischen weitestgehend fertig ist (das Problem der Abdichtung des Bereiches zwischen Dach und Hauswand überlässt Easycarport – wie so vieles – der Fantasie des Bauherren), und uns drei Wochen sogenannten “Urlaubs” ins Haus standen, konnten wir uns nun endlich erfreulicheren Dingen zuwenden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Runde Rollrasen verlegen bei 35 Grad? Bräunungsgarantie inklusive! ;-)

Aber zuerst … harken, harken, harken. Disteln und Co machten uns die Vorbereitung nicht leicht. Das Grundstück war früher Ackerboden, da kommt kein legal zugelassener Unkrautvernichter mit klar. Schwierig war auch die Begradigung des Untergrundes. Einen “Englischen Rasen” können wir hier jedenfalls nicht erwarten (tun wir zum Glück auch nicht)

Aber zuerst ... harken, harken, harken. Disteln und Co machten uns die Vorbereitung nicht leicht.

Der hübsche Kasten rechts im Bild ist übrigens nicht unser Gartenhaus, sondern gehört zur Nachbarbaustelle.

 

Das Verlegen der Rollrasenbahnen ist im wahrsten Sinne ein Kinderspiel – wenn man davon absieht, dass jede Bahn zwanzig Kilo wiegt und man nach 200 davon die Schnauze gestrichen voll hat. IMG_20150703_115847

Und das Wichtigste -besonders bei diesen Temperaturen – Wasser marsch (für Rasen und Menschen)! Oh nein, auf diese Abrechnung bin ich wahrlich nicht scharf.

Am Ende eines langen Tages: ca 200qm Rollrasen sind verlegt, bei Spitzenwerten um die 35 Grad. Da weiß man, was man geschafft hat. Gregor hat diesem Tag übrigens den Titel “Schlimmster Tag in der ganzen Bauphase” verliehen. Und das will was heißen. Ich finde jedoch – der Blick ins Grüne ist die Strapazen alle Mal wert!IMG_20150703_170616

 

Die Rubrik “Sportliche Aktivitäten im Freien” meldet sich bald wieder. Unter anderem mit den Themen: “Tatort Gartenzaun”, “Mauern statt Mallorca – Wir sparen bares Geld” und “Wie man einen Golfplatz in einen Garten verwandelt”.

Bis bald! :-)

Home, sweet home!

Endlich finde ich, rund zwei Monate nach unserem Umzug, etwas Muße, um euch mal wieder von unseren Erfahrungen – gespickt mit Fotos, die einem “Schöner Wohnen” (oder Ikea) – Katalog entspringen könnten – zu berichten. :-)

Der Umzug verlief unerwartet stressfrei – dank vieler fleißiger Hände (DANKE an euch alle – ja, ihr wisst schon, wer gemeint ist ;-)). Schon am Umzugsabend saßen wir abends gemütlich mit einem Glas Wein und ein paar Freunden am Esstisch und erfreuten uns unseres wunderschönen Danhäuschens.

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Besonders das Fehlen des lästigen Regulierens der Heizung und die wunderbare Fußbodenwärme hat es uns allen (aber ganz besonders dem Hund) angetan. Der Vinylboden fühlt sich schön warm an – trotz schwimmender Verlegweise und dazu lautenden Unkenrufen von Acalor. Wir sind natürlich sehr gespannt auf die erste Heizkostenabrechnung (und werden euch daran teilhaben lassen). Interessanterweise stört mich die gleichbleibende Temperatur überhaupt nicht. Im Schlafzimmer haben wir in der Nacht meistens das Fenster gekippt, weil es uns sonst zu warm würde, und oftmals sitzen wir im T-Shirt auf dem Sofa, aber ich finde es dennoch nicht zu warm im Haus.

Lediglich meine Schreibstube will sich nicht so recht anpassen. Im Vergleich zu den anderen Räumen, die auf 21 Grad eingestellt sind, ist es hier recht kühl (perfekt zum Trainieren auf meiner Tretmühle – eher ungünstig, wenn man am Schreibtisch hockt). Wir warten jedoch noch ein paar Wochen ab, bis sich die Heizung eingependelt hat, bevor wir deshalb an Acalor herantreten.

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Klimatechnisch hält das Haus bisher absolut, was es verspricht – und wir hatten ein paar richtig kalte Tage zwischendurch. Hier zieht nix – selbst im Eingangsbereich neben der Haustür ist es immer wohltemperiert.

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– und im Erker sitzt man lauschig und warm – selbst während Sturmtief “Niklas” (hab’s selbst ausprobiert ;-)).

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Die Lüftung im Bad funktioniert einwandfrei. Vorbei die Zeiten der beschlagenen Spiegel nach dem Duschen (sie brummt lediglich etwas stärker, sobald man die Duschtür aufmacht, weil sie dann so viel zutun hat). Innerhalb kürzester Zeit ist die Luft wieder trocken und frisch. Kurzes Stoßlüften muss natürlich dennoch sein. Auch nach dem Kochen reißen wir für gewöhnlich einmal die Balkontüren im Wohnzimmer auf, damit die Dünste schneller abziehen können – was für gewöhnlich nach ca. 10 Minuten der Fall ist.

Nach dem ganzen Geschwärme hier noch ein paar Don’t’s:

Als absoluter Fehlgriff hat sich leider der Vinylboden von Bauhaus (bodesign) erwiesen – Kratzer und Schrammen, wohin das Auge blickt. Klar, so ein Umzug verlangt einem Boden einiges ab, aber nachdem mit der besonderen Robustheit dieses Bodens Werbung gemacht wurde, sind wir doch arg enttäuscht. Bei Bauhaus zeigte man sich erstaunt über unseren Hinweis, händigte uns jedoch sofort einen Reklamationszettel aus und bat uns, Fotos des Fußbodens zu schicken.

Desweiteren möchte ich euch von den Kunststeinfensterbänken von Danhaus abraten. Auch diese zeigen nach kurzer Benutzungsdauer hässliche Schrammen – man braucht bloß mal einen Blumentopf hin und her zu schieben.Dann doch lieber “echten” Stein, oder eben ein robustes Holz.

Apropos Holz. Klar, Kiefer ist ein weiches Holz – das ist uns bewusst gewesen, als wir unsere Treppe auswählten (abgesehen davon, dass unser Wunschkandidat Eiche einen schmerzhaften Aufpreis bedeutet hätte). Dennoch bin ich sehr erschrocken, wie abgenutzt die Treppe nach zwei Monaten Benutzung schon aussieht.

Treppenpodest

Treppenpodest

Hier werden wir wohl oder übel in eine Schutzfolie o.ä. investieren müssen, damit die Stufen nicht hoffnungslos den Krallen unseres Köt … Hundes zum Opfer fallen. :-/

Demnächst bekommen wir außerdem noch einmal Besuch von unserem Bauleiter. Eines unserer Erkerfenster haben wir aufgrund einer Macke reklamieren müssen. Diese fiel und erst auf, als wir die oberen Dreiecke erstmals von außen reinigten. Endlich sollte auch der lästige “Produktaufkleber” ab, der dort oben klebte (wobei ich mich schon immer gewundert habe, warum dort oben jemand einen Produktaufkleber hinpappt). Es stellte sich dann heraus, dass der Aufkleber ein Hinweis des Herstellers auf einen Fehler im Glas ist. Also gleich mal Beweisfotos vom Richttermin rausgekramt, festgestellt, dass der Aufkleber schon an Tag 1 dort klebte, und an die Serviceabteilung von Danhaus geschickt. Jetzt sind wir gespannt, was dabei herauskommt und ob man uns das Fenster problemlos ersetzt, obwohl der Makel nicht im Protokoll festgehalten wurde.

… und da ich jetzt gerade keinen inhaltlichen Vorwand dafür finde, euch unsere Küche zu zeigen, zeige ich sie trotzdem. Ganz ohne Vorwand. … Hat ja auch lange genug gedauert, bis wir sie endlich komplett hatten. ;-)

Nachdem wir nun also endlich alle Kisten (naja, fast alle) ausgepackt, sämtliche Lampen (sagen wir, fast alle) aufgehängt und unser Haus so gut wie *hust* fertig war, begaben wir uns auf eine neue, abenteuerliche Fahrt in unser schwedisches Lieblingsmöbelhaus.

Projekt “Pax” hatte begonnen.

Und das ist nur EINER der Wagen ...

Und das ist nur EINER der Wagen …

Für alle, die es nicht wissen. Pax bedeutet Frieden. Das ist eine Lüge, die sich Ikea ausgedacht hat, damit man sich das Teil kauft. ;-)

Ich will euch nicht mit den blutigen Details langweilen, denn am Ende kam es, wie es immer kam – beim Haus, der Küche, der Duschkabine – das Teil STEHT. Und alle sind wieder glücklich. :-)

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Ich ganz besonders ;-)

Wer jetzt bei der Fotoshow ganz besonders aufgepasst hat, dem wird die Mondlandschaft hinter den Fenstern aufgefallen sein. Tja, das ist unser Garten.  Es wird mir eine Freude sein, euch in den nächsten Wochen (und auch Monaten, fürchte ich) weiter mit Bildern, Erfahrungen und Anekdoten in Bezug auf unsere Gartengestaltung, Terassenbau, Carportselbstbau, Pflastern, Pflanzen und, und, und vollzuspammen.

Ich hoffe, ihr bleibt uns gewogen. :-)

Bis bald aus der grünen Hölle!

 

 

Endspurt – endlich!

Hallo und Prost Neujahr alle miteinander.

Weihnachten kam und ging. Silverster kam und ging. Und wir sind immer noch fleißig, auch wenn uns so langsam die Puste ausgeht. Immerhin – ein Ende ist in Sicht. Wir haben ganz dreist und selbstsüchtig unseren Umzugstermin auf Anfang Februar terminiert. Was bis dahin nicht fertig ist, hat eben Pech gehabt.

Allerdings stehen die Chancen gut, dass wir bis dahin “Einzugsreife” erreicht haben. Schließlich brachte das neue Jahr auch nochmal neuen Urlaub, (von dem meinereiner plus Sohnemann bisher 50% krank im Bett verbracht haben, aber mei!), um die letzten Arbeiten in Angriff zu nehmen.

Alles in allem sieht unser Danhäuschen schon ziemlich fertig aus. Wir haben uns nach langem hin und her doch dazu entschlossen, die Standardwaschtische von Danhaus noch einmal gegen “was Richtiges” auszutauschen. Und somit hat das Badezimmer nun einen ganz anderen, und weitaus schöneren Look bekommen. Sehr viel Zeit hat die Montage der Duschkabine in Anspruch genommen. Diese haben wir über einen Onlinehändler bezogen, und die mitgelieferte Beschreibung war, mit Verlaub, ein Witz. Dafür ist das Badezimmer nun jedoch so richtig, richtig fertig und darf auch schon benutzt werden (ich kann es kaum erwarten!).IMG_20150118_121137

Im Kinderzimmer haben wir viel Zeit in die Wohnlichkeit gesteckt, damit unser 4jähriger während der langen Nachmittage auf der Baustelle nicht vor Langeweile und Unglück sterben muss. So haben wir bereits die neuen Kinderzimmermöbel aufgebaut und ein paar Spielsachen eingeräumt. Nun isser ganz stolz, weil er zwei Kinderzimmer hat. ;-) IMG_20150118_121232

Das Obergeschoss ist somit komplett fertig und hat auch schon einen ersten Putzanfall meinerseits (leider spurenlos) überstanden – und die kommen nun wirklich nicht oft vor!

Auch im Erdgeschoss sind wir inzwischen ziemlich weit von der Bezeichnung “Baustelle” entfernt. Selbst mein Schreibstuberl (aka “die Rumpelkammer”) ist inzwischen eigenhändig verputzt und gestrichen worden, und der Bauherr Himself hat in einer Nachtschicht den Fußboden verlegt.

Hier darf demnächst fleißig gehirnt werden ...

Hier darf demnächst fleißig gehirnt werden …

Auch der Flur, der letzte Woche, als ich die Rohfassung für diesen Beitrag verfasste (ja, der Wille zum bloggen war schon irgendwie da …) noch “Rohbau!! schrie, ist inzwischen – tadaaa – fertig! Und mein wunderbarer Vater hat gar schon damit begonnen, unseren stilischen Wandaufbau anzubringen.

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Ein “wenig” ärgerlich ist dagegen die Sache mit unserer Küche … Ikea ist nach wie vor nicht im Stande, uns ALLE benötigten Fronten zu liefern. Schon gar nicht gleichzeitig und erst recht nicht, ohne für jeden Pups neue Lieferkosten zu erheben und uns für mindestens einen halben Tag von allen anderen Aktivitäten (sprich: arbeiten) abzuziehen und uns auf Abruf zu halten. Immerhin – unsere Spüle war bei der letzten Lieferung dabei. Nun fehlt noch ein Scharnier und eine Front für den Eckoberschrank – die zur Zeit jedoch nicht lieferbar ist …

Auch Unitymedia macht mal wieder nicht gerade in Sachen Schnelligkeit und Kompetenz von sich reden. Aber – wäre DAS nicht auch ein Wunder? ;-) Ein Wunder wäre es übrigens auch, hätten wir bis zum Einzugstermin in drei Wochen, den vor ca. sechs Wochen bestellten Internetanschluss. Wir sind gespannt. Und warten.

Acalor hat sich derweil telefonisch gemeldet und eine “Unregelmäßigkeit” bei der Drehzahl unserer Heizung vermeldet. Auch wir hatten zwischenzeitlich eine Unwucht im Propeller nebst nervtötendem Sound feststellen können. Ein Techniker muss wohl inzwischen da gewesen sein, denn zu hören ist nun nichts mehr und in unserem Häuschen ist es auch schon schön muckelig warm, so dass wir uns lieber dort zwischen Schutt und Dreck, als im alten Zuhause aufhalten.

Unsere Kapazitäten verlagern sich derweil auf das Schwingen von Putzlappen und Staubsaugern, sowie dem Packen etlicher Umzugskisten. Ich melde mich dann vermutlich erst nach dem Umzug wieder – vorausgesetzt, wie haben Internet! ;-)

 

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Danhaus adieu!

Jawoll, es ist soweit. Am Donnerstag, dem 04.12, exakt 5 Monate nach Richttermin, hatten wir unseren Abschlusstermin mit Danhaus. Ein paar Tage zuvor haben wir eine gemeinsame Besichtigung mit unserem Gutachter und Herrn G. gemacht, um evtl. Mängel vorab aufzunehmen und gegebenenfalls schon vor der Übergabe beiseitigen zu lassen. Viel gab es jedoch nicht zu bemängeln. Lediglich das Fehlen unserer Wohnzimmertür, die voraussichtlich nächste Woche geliefert und eingebaut wird, sowie ein Defekt im Rolladenmotor im Kinderzimmer, der vermutlich nochmal ausgetauscht werden muss, und ein paar kleine Schönheitsfehler wurden ins Protokoll aufgenommen.

Der Gutachter lobte übrigens unsere Spachtel- und Schleifarbeiten über den grünen Klee … da wurden wir doch gleich mal drei Zentimeter größer. :-)

Zum Abschlusstermin wurde dann auch der Blower-Door-Test durchgeführt. Unser Haus schnitt dabei vorbildlich ab und erfüllt mit einem Wert von 0,65 (der Maximalwert liegt bei 3 – Danhaus Maximalwert bei 1,5) den Standard eines Passivhauses.

Beim Blower-Door-Test werden alle Lüftungen des Hauses geschlossen und dann über einen Ventilator einmal Luft herein- und einmal herausgesogen, um die Dichtheit zu prüfen.

Beim Blower-Door-Test werden alle Lüftungen des Hauses geschlossen und dann über einen Ventilator einmal Luft herein- und einmal herausgesogen, um die Dichtheit zu prüfen.

Nichtsdestotrotz versuchte RWE, uns einen monatlichen Abschlag von 143€ für die Wärmepumpe aufs Auge zu drücken. Is klar. Versuch mach kluch, sagt man ja so schön. Wir haben den Abschlag dann gleich mal wieder heruntergeschraubt und sind nun sehr gespannt auf unsere erste Heizkostenabrechnung.

Unabhängig davon, dass Danhaus nun aus der Nummer raus ist – wir sind es freilich noch lange nicht. An meinen immer seltener werdenden Einträgen habt ihr es sicher schon erahnt – es gibt viel zutun. Zwischen Hausbau, neuem Job, Familie und DEM Buch (ich wollte den Blog eigentlich werbefrei halten, aber so ein bisschen Eigenwerbung muss erlaubt sein ;-)), bleibt eben nicht viel Zeit zum bloggen. Deshalb fasse ich mich auch heute kurz und lasse die Bilder für sich sprechen. Biddeschön:

Bodenverledearbeiten in Küche und Essbereich

Bodenverlegearbeiten in Küche und Essbereich

... und im Wohnzimmer.

… und im Wohnzimmer.

Streichen, Tapezieren, Spachteln und dabei auch noch gut aussehen - es gibt (fast) nichts, das eine Bauherrin nicht können muss. ;-)

Streichen, Tapezieren, Spachteln und dabei auch noch gut aussehen – es gibt (fast) nichts, das eine Bauherrin nicht können muss. ;-)

Küchenaufbau

Küchenaufbau

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Der Dunstabzug kostete am Samstag Abend den letzten Nerv. Aber er wurde bezwungen - ganz nach dem Motto: Mach es fertig, bevor es dich fertig macht.

Der Dunstabzug kostete am Samstag Abend den letzten Nerv. Aber er wurde bezwungen – ganz nach dem Motto: Mach es fertig, bevor es dich fertig macht.

Mein Highlight.

Mein Highlight.

Noch ein Highlight - die Fototapete im Kinderzimmer.

Noch ein Highlight – die Fototapete im Kinderzimmer.

Selbst Samson fühlt sich auf der Baustelle schon wie zuhause - kein Wunder, verbringen wir dort doch mehr Zeit, als im derzeitigen Heim.

Selbst Samson fühlt sich auf der Baustelle schon wie zuhause – kein Wunder, verbringen wir dort doch mehr Zeit, als im derzeitigen Heim.

Und mit diesen Impressionen verabschiede ich mich am heutigen Sonntag und wünsche einen schönen zweiten Advent!

Baufortschritt Woche 18 + 19

Es ist viel zu viel Zeit ins Land gegangen seit meinem letzten Eintrag. Ich gelobe Besserung (aber ich hoffe gleichzeitig, dass es nicht mehr allzu viel zu bloggen gibt – und ja, ich glaube noch ans Christkind, ganz offensichtlich …)

Was zuletzt geschah …

Das Spachteldesaster ließ sich dank großer Beharrlichkeit und einer enormen Menge Feinspachtel am Ende doch noch abwenden. Die Decken müssen nicht tapeziert werden sondern können – ganz wie geplant – gestrichen werden.

Die Tapezierarbeiten der Wände mit Vliestapete haben derweil begonnen. Auch hier stellen wir fest, dass unsere Wände glatt sind wie ein Babypopo. Offensichtlich haben wir doch irgendetwas richtig gemacht. ;-) Inzwischen ist das komplette Wohnzimmer und Küche fertig tapeziert. Einen ziemlichen Akt stellte das Tapezieren des geliebten (und inzwischen auch verhassten) Panoramaerkers dar.

Derweil wurde der Feinsteinzeugspiegel in der Küche auch fertiggestellt, und siehe da – Küche und Wohnzimmer sind auf einmal fast schon wohnlich.

Wohnzimmer - tapeziert und mit gestrichener Decke ... die Möblierung ist noch nich endgültig. ;-=

Wohnzimmer – tapeziert und mit gestrichener Decke … die Möblierung ist noch nich endgültig. ;-)

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Auch im Badezimmer hat sich derweil etwas getan. Die Bodenfliesen sind verlegt!

... man hat das Bedürfnis, da mal durchzuwischen, gell?

… man hat das Bedürfnis, da mal durchzuwischen, gell?

Ikea lieferte derweil – etwas zu früh und dafür unvollständig – unsere Küche an, die nun fein verpackt im Flur auf ihren Aufbau wartet. Ärgerlich – die von uns ausgewählte Spüle “Domsjö” ist und bleibt nicht lieferbar – dumm nur, das unsere Arbeitsplatte darauf ausgeschnitten wurde, und eine Standardspüle einfach nicht passt … nächsten Freitag werden wir uns also wieder mal auf den weiten und beschwerlichen Weg vorbei an unzähligen Verlockungen in die (beinahe schon heimische) Küchenabteilung machen, um mal zu hören, wie die sich das so vorstellen …

Mein “Wochenhighlight” ist übrigens die Tatsache, dass wir inzwischen nun auch endlich fließendes Wasser haben – und natürlich der Einbau unserer Türzagen und Türen (Fotos werden nachgeliefert).

Und damit schließt sich so allmählich das Kapitel Danhaus. Die Schlussrechnung ist uns diese Woche schon ins Haus geflattert, und für nächste Woche steht noch ein gemeinsamer Termin mit unserem Bauleiter und dem Gutachter an. Und dann findet auch schon die Hausübergabe statt. Wie die Zeit verfliegt … fast stimmt es mich ein wenig traurig. Über wen soll ich denn nun in literarischen Ergüssen der Extraklasse herziehen? ;-)

Ich gestehe – es macht mehr Spaß, zu bloggen, wenn es was zu meckern gibt. Aber es macht noch viel mehr Spaß, unserem Haus beim Wachsen zuzusehen und einfach nur zufrieden zu sein. Am Ende der Bauphase mit Danhaus werde ich versuchen, für euch ein Resumée zu ziehen, in dem ich alles Gute und weniger Gute noch einmal darstelle  – aber ich kann guten Gewissens jetzt schon sagen – das alles hat sich gelohnt!

Und somit verabschiede ich mich (für heute) zufrieden in meinen wohlverdienten und allzu selten gewordenen Feierabend! :-)

Baufortschritt Woche … habe aufgehört, zu zählen :-P

Weihnachten rückt in großen Schritten näher und vom Endspurt sind wir noch weit, weit entfernt. Das Motto dieser Woche (ja, okay, es ist die 17. – bei  allen Göttern!) lautet: Kleinvieh macht auch Mist, jawoll.

Und zwar nicht zu knapp. Es wurde weiter kräftig geschliffen und dabei festgestellt, dass man vielleicht doch nicht ganz so großzügig mit der Spachelmasse hätte umgehen dürfen. Beim Schleifen mit der Mietgiraffe erwies sich dies als fatal. Besonders den Decken war kaum noch beizukommen. Unser Plan, diese direkt zu grundieren und streichen, wurde ad acta gelegt. Der neue Plan heißt: feinspachteln und tapezieren.

Herr G. gab uns den Tipp, Fermacell Feinspachtel großflächig aufzutragen und damit den schlimmten Stellen beizukommen. Die Kosten für den Feinspachtel haben es in sich – 39,90 für einen Eimer; benötigt werden auf die Gesamtfläche 2-3 Eimer. Danach heißt es wieder schleifen. Insgesamt können wir feststellen, dass die Decke nach dem feinspachteln schon viel besser aussieht, und sich die Masse auch gut verarbeiten lässt. Innerhalb eines Tages mit zwei Mann hatten wir das komplette Erdgeschoss und einen Teil des OG “gerettet”. Immerhin. Mit etwas Glück und Manpower können wir vielleicht (!) am Wochenende mit den Tapezierarbeiten im Wohnzimmer beginnen.

Weit größere Fortschritte als der Rest des Hauses machten derweil Badezimmer und Gäste-WC. Nachdem Wandfliesen und Sanitärobjekte eingebaut waren, sah es ja sowieso schon fast wie ein richtiger Raum aus. Nun sind auch die Wände fertig verputzt und gestrichen. Und siehe da:

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Etwas enttäuscht  sind wir von unseren Waschbecken. Irgendwie hatten wir uns die etwas größer vorgestellt. :-P Tatsächlich handelt es sich um das gleiche Modell wie unser Waschtisch im Gäste-WC und sie wirken ziemlich mikrig in unserem großzügigen Badezimmer. Ganz offensichtlich haben wir uns bei der Bemusterung für diese Waschtische entschieden, auch wenn ich im nachhinein bei aller Liebe nicht mehr nachvollziehen kann, was uns da geritten hat. Wir denken jetzt darüber nach, sie wieder auszubauen und gegen ein würdigeres Modell auszutausche. Was kostet die Welt?! ;-)

Um zu unserem Motto zurückzukehren – eine an Kosten und Zeitaufwand nicht zu unterschätzende Aufgabe sind die Acrylfugen. Diese müssen überall dort, wo das Haus “flexibel” bleiben muss, also dort, wo Wand auf Wand trifft, hergestellt werden. Wir empfehlen, das Zeug palettenweise und in der billigsten Ausführung zu kaufen, und nur dort, wo tatsächlich überstrichen werden muss, das deutlich teurere Maleracryl zu verwenden. Das Verfugen an sich ist kein Hexenwerk, frisst aber wahnsinnig viel Zeit und Material. Ein Posten, den wir bei der Planung unserer Eigenleistungen nicht auf dem Schirm hatten, bzw. eher als Kleinkram abgetan hatten. Ein Fehler, von dem ich euch hiermit abraten möchte. ;-)

Und noch mehr “Kleinviehmist” bereitet uns RWE, die seit anderthalb Wochen nicht imstande sind, uns einen Wasserzähler einzubauen. Eigentlich sollte dies an dem Tag geschehen, an dem die Installateure bei uns waren. Diese warteten jedoch vergeblich und auf telefonische Nachfrage hieß es, “im Moment” könnten keine Wasserzähler eingebaut werden … anscheinend ein Rückruf “von oben” (wie man mir am Telefon versicherte), auf den man keinen Einfluss habe … nun, verständlich, dass sie es nicht besonders eilig haben, immerhin kassieren sie von uns in der Zwischenzeit  ja auch weiter fröhlich eine Tagesmiete für das Bauwasserstandrohr …

 

Baufortschritt Woche 15

In dieser Woche ging es eifrig weiter. Der Wochenanfang stand unter dem Motto: Wir warten auf den Treppenbauer. Der sollte ursprünglich am Montag kommen, woraufhin wir am Samstag das Gerüst im Treppenhaus vorsorglich abbauten. Am Montag warteten wir jedoch vergebens, am Dienstag ebenfalls. Dafür kam ein weiterer Zimmermannstrupp, um die Holzverkleidung im Panoramaerker anzubringen. Ich kann nur sagen: Haaaaach ….

Am Mittwoch war es dann soweit:

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Und auch die Wände in Badezimmer und Gäste-WC waren dank meines fleißigen Papas und meines ebenso fleißigen Ehemanns am Freitag fertig gefließt und verfugt. Hier auf dem Foto sieht man jedoch noch die unverfugte Variante. Trotzdem hübsch, gelle? ;-)

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Am Samstag haben wir dann noch die letzten Spachtelarbeiten hinter uns gebracht und mit der eher undankbaren Aufgabe, die Zimmecken mit Acryl auszuspritzen, weitergemacht. Da man hierfür Acryl in rauen Mengen benötigt, empfielt es sich, für die Ecken, die ohnehin tapeziert oder verputzt werden, ein kostengünstiges Produkt zu  nehmen, und das teure Maleracryl nur dort zu verwenden, wo direkt grundiert und überstrichen werden soll (in unserem Fall sind das die Decken – die Wände werden mit Malervlies tapeziert, bzw. verputzt).

Ab nächster Woche kommt dann das Schleifgerät zum Einsatz, Außerdem haben wir ab Mittwoch “Full House”. Sowohl die Elektriker von Elku, als auch die Sanitärinstallateure von Massierer werden vor Ort sein. Und dann gibt’s endlich fließendes Wasser und Strom aus der Steckdose. Dixieklo, adé! Jippieeee!

 

Baufortschritt Woche 14 – vom Kleckern und Klotzen

Der Titel war Programm in den letzten vierzehn Tagen, und zwar wortwörtlich. Es wurde gespachtelt, geschliffen und gefliest … Dank der Hilfe meiner lieben und tatkräftigen Familie haben wir in der letzten Woche fast das ganze Haus verspachtelt. Es fehlt lediglich noch eine kleine Ecke im Flur OG und das Ankleidezimmer.

Und ich kann euch sagen – schön ist das nicht. Wir haben Unmengen an Fermacellspachtelmasse und Armierungsband (ein Tipp: spart nicht am Geld und nehmt das SELBSTklebende, denn das spart euch Zeit und Nerven – hätt’ mir das mal einer vorher gesagt ;-) ) verbraten. Ein paar hochwertige Spachtel sind außerdem Gold wert. Anfangs haben wir den Fehler gemacht, ziemlich viel zu kleckern, ohne uns Gedanken darum zu machen, wie wir es hinterher wieder vom Estrich abbekommen … nun, wir haben es abbekommen, aber es ist sauschwer, wenn es einmal hart ist. Besser ist es, zwischendurch mal “abzuspachteln”.

Und so sieht das dann aus, wenn’s fertig ist (ok, nicht ganz fertig – auf dem Foto hier sind die Decken noch nicht komplett verspachtelt).

Verspachtelte Schreibstube -)

Verspachtelte Schreibstube -)

Decke Treppenhaus: So sieht's dann aus, wenns fertig verspachtelt, geschliffen, feingespachtelt, nochmal geschliffen und grundiert ist. Fehlt nur noch der Endanstrich.

Decke Treppenhaus: So sieht’s dann aus, wenns fertig verspachtelt, geschliffen, feingespachtelt, nochmal geschliffen und grundiert ist. Fehlt nur noch der Endanstrich.

Parallel hierzu mussten wir natürlich im Badezimmer und WC Gas geben, damit die Installateure rankönnen. Dementsprechend haben wir – zusätzlich zu den heißgeliebten und jeden Tag freudig herbeigesehnten Spachtelarbeiten – schonmal in den Nassräumen eine Streichfolie aufgetragen. Diese verhindert, dass Wasser in die Wand eindringt, sollte es zu einem Leck kommen, und eignet sich außerdem ganz hervorragend zur Haarentfernung.

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Bad mit Streichfolie in den Fliesbereichen … Papa, ich hab deine Brille gefunden! :-D

Außerdem (ja, da kommt noch mehr, wir waren SEHR fleißig), ist der Estrich in der Dusche fertig:

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Glücklicherweise mussten wir in dieser Woche nicht nur arbeiten, sondern haben auch arbeiten lassen. Den Erdbauer, nämlich – Michael Schönen – der schon bei den Hausanschlüssen und Erdarbeiten für die Bodenplatte hervorragende Arbeit geleistet hat. Diesmal durfte er Einfahrt und Terassenfläche mit Betonkies auffüllen, damit wir in den bevorstehenden Matschmonaten trockenen Fußes vom Auto ins Haus gelangen können. Im nächsten Frühjahr wird der Bagger dann nochmal anrücken, um unseren Mutterboden-Erdhügel (wie nennen ihn auch liebevoll “Wühlmäuse-Abenteuerpark”) ansprechend auf dem Grundstück zu verteilen, auf dass es eines fernen Tages ein Garten werde.

Terassenfläche - harrt der Belegung mit Holzbohlen

Terassenfläche – harrt der Belegung mit Holzbohlen

 

Einfahrt mit Zugang zum Hauswirtschaftsraum

Einfahrt mit Zugang zum Hauswirtschaftsraum

Und wer sich die ganze Zeit fragte, wie die Sache mit dem Carport ausgegangen ist, den verweise ich an dieser Stelle unheimlich dezent auf die Internetseite www.easycarport.de und den dazugehörigen Konfigurator. Hier bekamen wir den absoluten Toppreis für unseren Carport inkl. Geräteschuppen und Bauantragsunterlagen, und die Pfostenträger für’s Fundament gab’s schonmal gratis obendrauf und wurden auch glatt sofort geliefert, so dass der Fundamentierung “demnächst” (*hust*) schonmal nichts im Wege steht. Außerdem ein sehr netter und kompetenter Kontakt. Wenn das gute Stück nun auch noch hält, was es verspricht (und davon ist bei den vielen positiven Kundenstimmen auszugehen), ist es ein absoluter Geheimtipp. Wir werden nun die Unterlagen beim Bauamt einreichen, und sobald die Genehmigung vorliegt, die Anfertigung in Auftrag geben.

Puh, was noch … ach ja, mein persönliches Wochenhighlight sind die Badezimmerfliesen, die heute früh angeliefert wurden. :-) Und das, was schon an die Wand gebracht wurde, kann sich durchaus sehen lassen, finde ich. :-)

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Weiterhin sind wir auf der verzweifelten Suche nach einer bezahlbaren(!), satinierten(!) Glasdusche mit Schiebetür, nachdem wir unsere Pläne einer stilischen Retro-Glasbausteinwand aus Zeit- und Kostengründen wieder in den Wind geschossen haben.

Nächste Woche geht es dann weiter mit Fliesenlegen, Restspachtelarbeiten und Acrylverfugung in den Ecken. Dann werden wir uns für ca. eine Woche eine sogenannte “Giraffe” (Langhalsschleifgerät) leihen und zusehen, dass wir die gefürchteten (ja, noch mehr als die Spachtelarbeiten) Schleifarbeiten hinter uns bringen, damit es ans Verputzen gehen kann. :-)

Eines noch – das wollte ich schon vor WOCHEN mal zeigen …

Das ist sie - die Leiter ins Obergeschoss. Und ICH habe sie bezwungen. Wollt' ich nur mal erwähnt haben, einfach so ...

Das ist sie – die Leiter ins Obergeschoss. Und ICH habe sie bezwungen. Wollt’ ich nur mal erwähnt haben, einfach so …

Baufortschritt Woche 13

Es wird seit drei Tagen gespachteln, aber sowas von! Juchu, endlich gibt es für uns etwas zutun. Im Baumarkt kennt man uns, denn wir gehen seit Tagen ein und aus (oft mehrmals täglich), und die “fremde” Baustelle, auf der wir bislang mehr zu Gast waren, wird plötzlich zu unserer. Ein schönes Gefühl. :-)

Aber der Reihe nach.

Letzte Woche Mittwoch hat Acalor nach einigen Irrungen und Wirrungen die Luft-Wärme-Pumpe angeschlossen. Die Wirrungen verschafften uns – wieder einmal – unsere Freunde von SAG, die Anfang der Woche zwar endlich – ENDLICH! – unsere Anschlüsse verlegten, aber leider vergaßen, anschließend den Schacht wieder zuzuschaufen, der genau an der Stelle klaffte, an der unsere Pumpe gerichtet werden sollte. Somit musste Acalor am Montag (11.09.) erstmal halb verrichteter Dinge wieder abziehen. Immerhin konnten sie die Anlagen im Haus installieren. Ein paar Telefonate und eine Schrecksekunde später (in der es hieß, man schaffe es nicht vor Ende der Woche, den Schacht zu verschließen), hatten wir auch dieses Problem gelöst. Dienstag früh rückte der Bagger an und schaufelte unseren Vorgarten zu, und Mittwoch Mittag landete das UFO namens Wärmepumpe vor unserem Haus. :-)

Nein, schön ist anders. Aber mit einer Holzverkleidung und etwas Grünzeug als Dekoration ist es bestimmt nur noch halb so schlimm. Außerdem lenkt das traumhaft schöne Haus schließlich von dem Anblick ab. ;-)

Nein, schön ist anders. Aber mit einer Holzverkleidung und etwas Grünzeug als Dekoration ist es bestimmt nur noch halb so schlimm. Außerdem lenkt das traumhaft schöne Haus schließlich von dem Anblick ab. ;-)

Den Freitag verbrachte ich mal wieder in meinem schwedischen Lieblingsmöbelhaus. Mal wieder mit der Küchenplanung. Die Arbeitsplatte musste bestellt werden, da sie zwei Monate Lieferzeit hat. Da sich herausstellte, dass die Küchenfronten (Bodbyn grau) ebenfalls Lieferzeiten bis Anfang November haben, habe ich gleich Nägel mit Köpfen gemacht und die gesamte Küche bestellt. Ein Problem stellt das von uns gewählte, sehr begehrte und ebenso rare Spülbecken dar. Man gab mir den heißen Tipp, Ende nächster Woche in die Filiale nach Düsseldorf zu fahren. Das scheue Stück solle dort rudelweise vor dem nächsten Wochenende eintreffen …

An diesem Wochenende stürzten wir uns dann ins Vergnügen in die Arbeit. Einen geschlagenen halben Tag benötigten wir, unsere Arbeitsmaterialien zusammenzutragen, und dann ging’s los mit der Spachtelei. Samstag und Sonntag kamen wir zu zweit erstaunlich gut voran. Das Badezimmer, Schlafzimmer, Gäste-WC und teilweise die Küche bekamen ihr erstes Make-Over, und wir unseren ersten Muskelkater. Heute dann, am Montag, war meinereiner alleine am Werk, da Gregor erst ab Donnerstag Urlaub hat. Ich nahm mir die kilometerbreiten Zwischenräume in der Decke im Badezimmer und in der Küche vor, und was soll ich sagen – Decken spachteln ist mühselig. :-P So wird es wohl noch einige Zeit weitergehen, wir  sind ja vorgewarnt worden … Unsere Pläne, am Wochenende die Wandfliesen im Badezimmer anzubringen, scheitern wohl am Mobau Baumarkt, der es leider nicht schafft, unsere Bestellung rechtzeitig zu liefern. :-( Die Bodenfliesen sind schon da, aber ausgerechnet die brauchen wir noch nicht. Also werden wir auch dieses Wochenende, an dem wir tatkräftig von ein paar Freunden unterstützt werden, mit Spachteln und Schleifen verbringen. Ist ja nicht so, als ginge uns die Arbeit aus. ;-)

Baufortschritt Woche 11

Nachdem der Estrich am 04.09. gegossen wurde, hatten wir am darauffolgenden Mittwoch (10.09.) wieder einmal einen Termin mit Herrn G. am Haus. Diesmal ging es um eine Zwischenabnahme der Wände und Decken, damit wir in diesen Bereichen schon mit unseren Eigenleistungen beginnen können, sobald die Anheizphase der Heizung abgeschlossen ist. Dabei erklärte Herr G. uns genau, worauf wir beim Verspachteln und Fliesenlegen zu achten haben. Mein Vater hat uns bei diesem Termin begleitet, da er über das nötige Know-How als Heimwerker verfügt, und somit in der Lage ist, schon im Vorhinein die richtigen Fragen zu stellen. ;-)

In dieser Woche meldete sich auch Acalor und kündigte für den kommenden Dienstag (16.9.) eine Einweisung in die Heiztechnik an. Danach muss der Estrich noch ca. eine Wche trocknen, bis wir loslegen können.

Die Fliesen sind jedenfalls bestellt und eine Gerüst zum Aufbau im Treppenhaus organisiert. Im Laufe der nächsten Woche werden wir dieses aufstellen, um dann so schnell wie möglich mit den gefürchteten Spachtelarbeiten  zu beginnen. Gregor und mein Vater haben sich hierfür extra Urlaub genommen.

Außerdem hatten wir am Freitag ein Deja-Vu -Erlebnis mit SAG. Wieder einmal meldete sich jemand von der Baustelle mit dem Hinweis, unsere Rohre lägen ja viel zu hoch. Wir erklärten ihm, dass das hoch liegende Rohr, das der Luft-Wärmepumpe sei und verwies auf das Gespräch zwischen seinem Kollegen und unserem Bauleiter. Bin ja mal geschafft, wann sie es endlich schaffen, uns anzuschließen. ;-)