Baufortschritt Woche 7

Es ist wieder einmal Zeit für ein Update.

Die Klinkerarbeiten an unserer Fassade sind inzwischen abgeschlossen. Jetzt sieht unser Haus von außen schon richtig “fertig” aus. In den nächsten Tagen wird noch der Maler kommen und die Außenfassade streichen, und dann kommt auch endlich das blöde Gerüst weg, das uns den Blick auf unser wunderschönes Haus versperrt.

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Nachdem die Wagenladungen voll Steinwolle, Klinker, Dachpfannen, Mörtel und Fermacell nun restlos aufgebraucht sind, erwartete uns vor zwei Tagen schon die nächste Lieferung: tonnenweise Styropor (ich glaube, dass es Styropor ist), das wohl zur Isolation des Fußbodens dient, bevor der Estrich daraufgegossen wird.

Heute hieß es dann Abschied nehmen von unserem Zimmermanns-Trupp, an den man sich in den letzten Wochen doch so gewöhnt hat, und der ausnahmslos hervorragende Arbeit geleistet hat.

Danke, Jungs und alles Gute!

Aber natürlich freuen wir uns auch, dass wir damit wieder ein gutes Stück vorangekommen sind. ;-)

Innen sieht es inzwischen auch schon richtig gut aus! Alle Wände und Decken sind mit Fermacell verkleidet und bereit zum Abschleifen, die Innenfensterbänke sind angebracht, die Luke zum Spitzboden wurde heute montiert und unser Ausschnitt für den Glaseinsatz über der Badezimmertür ausgeschnitten.

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Das Haus ist komplett verkabelt und verrohrt wird demnächst an Trinkwasser, Unitymedia, Strom und Telekom angeschlossen. Eine Schrecksekunde gab es gestern, als der SAG-Mitarbeiter, der eigentlich schon am Montag die Anschlüsse machen wollte, uns auf den Anrufbeantworter sprach, unsere Rohre lägen “viel zu hoch” und es gäbe deshalb ein Problem mit den Anschlüssen … Wir verwiesen sofort auf unseren Bauleiter, und nach heutiger Rücksprache mit diesem ist man wohl in Kontakt und würde das regeln. Jetzt hoffen wir, dass mit “das regeln” nicht Haus abreißen und neubauen gemeint war ;-) (und überhaupt … wer braucht schon Telefon?!)

Außen ist alles verklinkert (erwähnte ich schon, dass ich unsere Klinker RICHTIG schön finde? ;-) ), und die Dachüberstände sind mit Holz verkleidet. Auch die Außenkabel für Beleuchtung in Garten und Carport wurden in der Zwischenzeit noch verlegt. Sämtliche Sanitärinstallationen sind vorbereitet und harren ihrer Bestimmung.

Dachüberstand 1,20m - da wird niemand nass, det bei uns klingelt.

Dachüberstand 1,20m – da wird niemand nass, det bei uns klingelt.

Eine kleine Anekdote in Sachen Klinkern habe ich noch. Standardmäßig sind Lüftungsschlitze im Mauerwerk (diese kleinen Plastikeinsätze in den Fugen) bei Danhaus wohl nicht vorgesehen und vom Bauherren zu leisten. Davon wussten wir nichts. Die Klinkerei Göllner, die seit 20 Jahren mit Danhaus zusammenarbeitet, offenbar auch nicht, denn sie haben die Lüftungen ohne vorherige Absprache mit uns dennoch eingebaut. Jetzt will man dafür nachträglich Geld von uns sehen. Wir berufen uns auf unseren Fertighausvertrag und unseren Baugutachter (der Mann ist ein ENGEL), und bezahlen keine Rechnungen, die nicht vertraglich festgelegt sind oder vorher mit uns abgesprochen wurden. Abgesehen davon, dass Lüftungsschlitze laut Gutachter zum normalen Baustandard in Sachen Klinkerwerk gehören und deshalb mit unseren regulären Zahlungen abgegolten sein sollten. Wir warten mal ab, wie das weitergeht.

Nächste Woche ist die Fa. Acalor vor Ort und installiert unsere Fußbodenheizung. Und dann kommt der Estrich …

Die Estrichrechnung liegt in altgewohnter, danhaus’scher Übereifrigkeit natürlich schon vor und ist zum 20.8. fällig. Heute ist der 14., und da laut Bauleiter der Estrich anfang der übernächsten Woche gegossen wird, gehe ich mal wieder nicht davon aus, dass wir diese Rechnung pünktlich zahlen werden.

Bei der letzten Rechnung (wir erinnern uns, fällig zum “voraussichtlichen Richttermin”), flatterte uns doch tatsächlich eine Zahlungserinnerung von Danhaus, unterschrieben vom guten Herrn P. ins Haus – und zwar gerade mal 10 Tage nach Fälligkeit (zu diesem Zeitpunkt lag der Zahlungsauftrag natürlich schon lange bei der Bank; ich hatte ihn bereits eine Woche zuvor abgeschickt, aber die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam …).

Ich finde in Sachen Zahlungspolitik könnte Danhaus sich ruhig etwas flexibler zeigen. Ich überweise doch nicht blind irgendwelche Beträge, nur weil auf der Rechnung steht, dass sie fällig sind, wenn es auf der Baustelle nichtmal annähernd nach Estrich riecht. ;-)

In Sachen Carport haben wir einen erneuten Rückschlag einstecken müssen. Der Kostenvoranschlag für einen Carport mit Pultdach und Geräteschuppen bei der Firma Joda, den wir in der Woche zuvor beim Fachhandel Baetz Holz eingeholt hatten, erwies sich als deutlich über Budget. Jetzt durchforsten wir wieder einmal das Internet nach günstigeren Alternativen. So schnell geben wir die Hoffnung nicht auf. :-)

 

Baufortschritt Woche 6

Diese Woche waren wir dank Urlaub bisher ziemlich emsig.

Am Montag parkten wir das Kind bei der Oma und begaben uns frohen Mutes in unser schwedisches Lieblingsmöbelhaus. Unsere Küche hatten wir dort schon vor Monaten geplant – leider wurde in der Zwischenzeit das komplette Küchensystem umgestellt, und deshalb begann die Odyssee von vorn.

Ehrlich gesagt hatten wir uns es jedoch nicht so schwer vorgestellt. Teilweise wurden die Maße verändert, und kleine Zwischenelemente, wie ein süßes kleines Weinregal, gibt es nun gar nicht mehr. Wir waren enttäuscht, und nervlich am Ende, da die Planung der Küche letztlich doch noch einmal mehrere Stunden gedauert hat. Aber nun ist das Ding endlich geritzt. Einzig bei der Wahl der Fronten snd wir uns noch nicht sicher, ob es ein klassisches Elfenbein, oder ein trendiges Graublau werden soll. Aber bis zur Bestellung haben wir ja noch etwas Zeit. ;-)

Am Dienstag begaben wir uns dann zu einem örtlichen Holzhändler und gaben Planung und Kostenvoranschlag für einen Selbstbau-Carport mit Geräteschuppen in Auftrag. Hier möchten wir gerne eine Variante mit abgeschrägtem Dach an die Hauswand anbauen. Dachpfannen sind vom Hausbau noch reichlich übrig, so dass wir den Carport sogar im gleichen Ton eindecken könnten. Jetzt sind wir gespannt, ob der Carport kostenmäßig doch noch drin ist, oder ob wir tatsächlich erstmal darauf verzichten müssen.

Parallel dazu hat Gregor sich das “Projekt: Sternenhimmel” fürs Badezimmer auf die  Fahnen geschrieben. Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, einen “Star Trek”- mäßige Beleuchtungsorgie zu veranstalten. Dabei wollte ich doch nur ein paar LED-Lichter in der Schräge, damit es etwas gemütlicher wird (*wimmer*) … (Zum Glück muss der Mann nächste Woche wieder zur Arbeit; ich weiß nämlich nicht, was  ihm noch alles einfiele, wenn er noch länger frei hätte …)

Und last but not least begannen heute (05.08.) die Klinkerarbeiten an unserem Haus. Die Elektriker müssen auch heute dagewesen sein, denn inzwischen liegen auch zwei Erdkabel in unserem Garten. ;-)

Morgen machen wir dann aber mal einen Tag Pause und gehen ins Schwimmbad. So ein bisschen Urlaub muss im Urlaub dann ja doch mal sein. ;-)

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Baufortschritt Woche 5

Am Anfang dieser Woche haben wir uns einen dreitägigen Kurzurlaub gegönnt. Da einer der beiden Zimmermannsleute auch Urlaub hatte, haben wir nicht mit großen Sprüngen gerechnet, waren aber umso überraschter über den Baufortschritt, als wir am Mittwoch Nachmittag nochmal hereinschauten.

Das Haus ist nun komplett dicht. Die “schwebenden Türen” (Lücken zwischen Bodenplatte und Haus-/Terrassentüren) gehören der Vergangenheit an.

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Darüber hinaus sind die Fermacellverkleidungen im Badzimmer fertig geworden (bis auf die Wand in der Schräge, die absichtlich erstmal offenbleibt, da wir hier noch ein “Special-Ambilight” geplant haben), und die Firma Massierer war Anfang der Woche ebenfalls da, um die Anschlüsse für Waschtische, Toilette OG, Dusche und Badewanne zu legen.

Das stille Örtchen :-)

Das stille Örtchen :-)

Die Steroporwanne ist mit Wasser gefüllt, damit der Boden sich "setzen" kann.  In der schrägen, noch unverkleideten Wand haben wir einen "Sternenhimmel" aus LED-Lampen geplant.

Die Wanne ist schon mit Wasser gefüllt, damit der Boden sich “setzen” kann.
In der schrägen, noch unverkleideten Wand haben wir einen “Sternenhimmel” aus LED-Lampen geplant.

Anschlüsse für die Waschtische

Anschlüsse für die Waschtische

Auch im Haustechnikraum hat sich anschlussmäßig einiges getan:

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Einziges Ärgernis bisher: Die Elektrofirma hat vergessen, die Erdkabel für die Anschlüsse im Garten und an den Carport vorzusehen. Zum Glück ist es noch rechtzeitig aufgefallen, so dass die Arbeiten nachgeholt werden können, bevor der Estrich gegossen wird, was in ca. 2-3 Wochen der Fall sein wird. Auch sonst musste elektromäßig einiges von unserer Seite nachgebessert werden. Da zeigt sich ganz klar die Problematik dabei, dass die Firma in Berlin sitzt. Man ist nicht “mal eben” vor Ort und kann hier und da nachbessern – und die Zimmermannsarbeiten können auch nicht so lange ruhen, bis die Elektriker es einrichten können, wieder vor Ort zu sein… Welch ein Glück, dass der Herr Bauherr selbst vom Fach ist. So konnte die eine odere andere Steckdose in Eigenregie versetzt werden, und auch die (unsererseits) verschluderten Boxenkabel im Wohnzimmer noch nachgezogen werden.

Heute (31.07.14) hatten wir dann den zweiten Vor-Ort-Termin mit unserem Bauberater. Unser Bauleiter Herr G. konnte es glücklicherweise auch einrichten, dabei zu sein, so dass der Austausch diesmal sehr viel ergiebiger war als beim letzten Mal, als ich die meisten Fragen des Berater nur mit “Weiß nicht, aber ich frage mal nach …” beantworten konnte. Unser eigenes “Bauchgefühl” was den Bau betrifft, ist ein sehr Gutes – umso schöner, wenn dieses Gefühl vom objektiven Fachmann bestätigt wird. ;-)

Ich kann jedem “Laien” nur empfehlen, sich jemanden an die Seite zu holen, der sich auskennt. Wir hatten natürlich das große Glück, im Zuge der Umsiedlungsberatung diesen Service kostenlos in Anspruch zu nehmen, aber nach den Erfahrungen, die wir damit machen, würde ich sagen, es sollte jedem Bauherren die 2 – 3000€ wert sein, die es einen ansonsten vermutlich kosten würde. Zwei Stunden lang wurde alles genauestens unter die Lupe genommen, wurden Materialien und Bauweise hinterfragt und gefachsimpelt, sowie uns als Bauherren wertvolle Hinweise in Sachen Eigenleistungen gegeben. Dinge, die uns selbst nie in den Sinn gekommen wären. Das Zwischenfazit: Alles Bestens! Unser Bauleiter hat sich zwei Stunden lang allen Fragen souverän gestellt und wir haben so einiges dazugelernt (z.B. dass man Baublogs nicht trauen sollte – also aufgepasst, liebe Leser! ;-)).

In der Zwischenzeit wurden dann zu unserer großen Freude die Klinker angeliefert. Drei Wochen vor Beginn der Estricharbeiten – das ist ziemlich früh, wie uns der Richtmeister versicherte, der normalerweise mit seiner Arbeit schon durch ist, bevor die Außendämmung vorgenommen wird.

Wir waren ganz gespannt, nach so langer Zeit (Bemusterung im November 2013!) zu sehen, was wir uns damals nochmal ausgesucht hatten (man erinnere sich, dass sie uns immerhin 5000 € Zusatzkosten wert waren), und waren zum Glück angenehm überrascht von unserem eigenen Geschmack (obwohl man – zugegeben – nicht allzuviel von den Klinkern erkennen konnte (außer, dass sie aus Holland kommen).

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Aber zum Glück hat unsereiner damals bei der Bemusterung ein Foto des Musters gemacht. ;-)

Klinker: Victoria bunt - handgeformt

Klinker: Victoria bunt – handgeformt

In der nächsten Woche tauchen dann hoffentlich die Elektriker nochmal auf, um die Erdkabel zu legen. Die Zimmermannsleute haben dann jedoch beide Urlaub, so dass ansonsten diesmal tatsächlich nicht allzu viel auf dem Bau passieren wird.

Wir haben dafür ein recht straffes Programm, denn wir werden unseren Urlaub nutzen, um einige wichtige Dinge anzugehen.

Zum einen steht ein Besuch bei IKEA (Jippie!) auf dem Programm, die freundlicherweise unsere Faktum Küche, die wir liebevoll und minutiös im Dezember letzten Jahres geplant und auch entsprechend in unserem Haus vorgesehen haben, aus dem Programm genommen haben. Nun werden wir anhand unserer Pläne auf das neue Küchensystem umstellen müssen – hoffentlich passt dann noch alles mit unseren Anschlüssen!

Des Weiteren werden wir die Planung unseres Carports in Angriff nehmen. Der Zeitplan hierfür ist stramm. Nachdem die Klinkerarbeiten (voraussichtlich 2. Woche der Estrichtrockenphase) beendet sind, wollen wir uns an den Bau des Carports begeben. Zuvor muss natürlich die Einfahrt betoniert und gepflastert werden …

Im Abschluss an die Estrichtrockenphase erfolgt dann eine “Zwischenabnahme” der Wände und Böden, damit wir mit unseren Eigenleistungen im Innenbereich beginnen können. Als erstes müssen die Wandfliesen in den Bädern gemacht werden, damit dann die Endinstallation der Sanitärobjekte erfolgen kann. Für die Wandfliesenarbeiten werden wir uns vermutlich einen Fachmann kommen lassen. Da wir noch nie Fliesen gelegt haben, wollen wir uns nun doch nicht gleich an das Verlegen von Mosaiken wagen. ;-) Die Bodenfliesen machen wir dann jedoch selbst.

Im Augenblick sieht es ganz gut aus, dass aus unsere ambitionierten Plänen, Weihnachten im neuen Heim zu feiern, doch noch etwas werden könnte, trotz aller Startschwierigkeiten. ;-)

 

Baufortschritt Woche 4

Merkt ihr was? Meine Beiträge haben an epischer Breite verloren und beschränken sich nun tatsächlich auf das Wesentliche: Das Haus.

Das liegt vermutlich daran, dass es im Augenblick so ziemlich gar und überhaupt nix zu moppern gibt. Die Jungs auf der Baustelle sind einfach klasse! :-)

In Woche 4 ging es zügig weiter mit der Dämmung der Innenwände im Obergeschoss. Ein Baufortschritt, den Frau Bauherrin leider nur mit dem Kopf durch den Deckenausschnitt und zitternden Knien auf dem oberen Drittel der Leiter mitverfolgen konnten, weil sie sich partout nicht bis ganz nach oben traute. Aber ich gelobe Besserung (sobald die Treppe da ist ;-) )!. Letzten Mittwoch (16.7.) als ich morgens vor der Arbeit mal kurz vorbeischaute, erwartete mich eine große Überraschung. Am Vortag hatte ich dank krankem Sohnemann leider nicht kommen können, und Gregor war morgens früh da, und so war ich reichtlich angenehm überrascht, festzustellen, dass wir auf einmal ein Dach über dem Kopf hatten!

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Gestern und heute (21.+22.7) wurden fast alle Innenwände im Obergeschoss aufgestellt und unser Dachfenster in der Abstellkammer (die beinahe wie ein Abstellpalast anmutet) eingebaut. Jetzt sind also auch im Obergeschoss alle Räume unterteilt, und so langsam kann man sich vorstellen, wie schön es einmal sein wird.

Heute begann dann auch Runde zwei der lustigen Elektriker aus Berlin, nämlich die Verkabelung des Obergeschosses.

Und jetzt will ich euch nicht weiter mit Einzelheiten quälen, denn ich weiß, ihr wollt nur das Eine – FOTOS!

Treppenhaus ohne Treppe

Treppenhaus ohne Treppe

Blick vom Flur (OG) ins Schlafzimmer (links) und Badezimmer (rechts)

Blick vom Flur (OG) ins Schlafzimmer (links) und Badezimmer (rechts)

Kinderzimmer

Kinderzimmer

Arbeitszimmer OG

Arbeitszimmer OG

Schlafzimmer ...

Schlafzimmer …

... mit Ankleide <3

… mit Ankleide <3

Blick ins Badezimmer - hier fehlt noch eine Wand.

Blick ins Badezimmer – hier fehlt noch eine Wand.

Abstellpalast mit Dachfenster.

Abstellpalast mit Dachfenster.

Baufortschritt Woche 2 + 3

Wie versprochen liefere ich noch ein paar Fotos zum Baufortschritt nach. Fünfzehn Tage nach der Richtung hat sich im Innenbereich tüchtig was getan. Aber seht am Besten selbst:

Willkommen bei den Nepomuks - leider wurde das Kabel fr die Klingel unpraktischerweise auf die rechte Seite gelegt. Ist aber zum Glück kein Problem, das zu verändern.

Willkommen bei den Nepomuks – leider liegt das Kabel für die Klingel unpraktischerweise auf die linke Seite (neben das Fenster) gelegt. Darauf hatten wir bei der Planung nicht geachtet, ist aber zum Glück kein Problem, das zu verändern.

Blick vom Wohnzimmer in den Flur und in mein (*hach*) Schreibkämmerlein. :-)

Blick vom Wohnzimmer in den Flur und in mein (*hach*) Schreibkämmerlein. :-)

Wohnzimmererker von Innen, ein paar Tage nach Richtung. Die Balken für die Decke OG liegen schon.

Wohnzimmererker (Ansicht aus der Küche) von Innen, ein paar Tage nach Richtung. Die Balken für die Decke OG liegen schon.

Und npchmal der Erker von außen. Weil's so schön ist. :-)

Und nochmal der Erker von außen. Weil’s so schön ist. :-)

Where the magic happens. ;-)

Where the magic happens. ;-)

Where the sh* happens ...

Where the sh* happens …

Anfang der 3. Woche ist das OG begehbar - wenn man sich denn die Leiter hochtraut. *schäm*

Anfang der 3. Woche ist das OG (halb) begehbar – wenn man sich denn die Leiter hochtraut. *schäm*

Beweisfoto (oder: Such den Bauherren)

Beweisfoto (oder: Such den Bauherren)

Gegenblick von oben ;-)

Gegenblick von oben ;-)

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Wer will fleißige Handwerker seh’n?

… der muss auf unsere Baustelle gehen! ;-) Ist der Ball einmal am rollen, ist er nicht mehr zu stoppen.

So, genug der Plattitüden, kommen wir zum Wesentlichen. Nachdem die Wettergötter es letzte Woche beim Richttermin mit Temperaturen um die 30 Grad ja mehr als gut mit uns meinten (die Handwerker auf dem Dach sahen das vermutlich anders),  hatten sie diese Woche das Bedürfnis , das irgendwie zu kompensieren. Ja, es schüttet. Kübelweise. Zum Glück haben unsere oben genannten fleißigen Handwerker am letzten Freitag pünktlich zum ersten Regentropfen das Dach abgedichtet. An ein paar Stellen kam es heute trotzdem durch – diesem Starkregen hält vermutlich die beste Folie nicht stand.

Uns wurde jedoch versichert, dass die Feuchtigkeit dem Rohbau nichts ausmacht und wir hoffen einfach mal, dass wir demnächst wieder Bombenwetter bekommen und alles durchtrocknen kann.

Jetzt der Reihe nach:

Nach dem Richttermin am Dienstag und Mittwoch begannen die Arbeiter am Donnerstag, dem 05.07. das Dach abzudichten. Am Donnerstag Nachmittag war auch unser erster Baustellentermin mit unserem Bauberater – eine dicke Danhaus-Rate stand zur Überweisung an, und vorab wollten wir uns versichern, dass kein grober Unfug gemacht wurde (wovon wir jedoch nicht ausgegangen sind ;-)). Er wies uns hier und da auf Kleinigkeiten hin, die wir im Auge behalten sollten und bei einem späteren Termin mit dem Bauleiter abklären wollen. Frau Bauherrin machte brav Fotos und dokumentierte den Bautenstand. Einziges Manko, das uns schlucken ließ: Die Bodenplatte wurde nach Ansicht des Gutachters viel zu früh abgedeckt und verschweißt. Normalerweise sollte der Beton 21 Tage Zeit zum trocknen haben – bei uns waren es fünf! Er rät uns jetzt dringend davon ab, Holzfußboden im EG zu verlegen (hatten wir zum Glück eh nicht vor!) und darüber mit dem Bauleiter zu sprechen. Warten wir’s mal ab, was dabei rauskommt.

Am Freitag, dem 04.07. ging es weiter mit der Abdeckung des Daches. Zudem wurde tonnenweise Steinwolle zur Isolierung angeliefert. Na dann viel Spaß.

Am Montag, dem 07.07. kam parallel zu den Zimmermannsarbeiten  die Truppe von Elku Elektrik aus Berlin. Vorab hatten wir schon einen sehr netten Kontakt zu einer Mitarbeiterin, mit der wir unsere Elektroleitungen geplant haben. Insgesamt liegen wir knapp 1700€ über dem Danhaus-Standard. Da wir bis zu 4000€ mehr einkalkuliert hatten, sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Die Elektiker erwiesen sich als lustiges Zwei-Mann-Trüppchen, die sich auch flexibel im Umgang mit Änderungswünschen vor Ort zeigten, und erstmal bis Dienstag blieb. In sechs bis acht Wochen sieht man sich dann wieder. Auch der Installateur der Firma Massierer (Sanitärinstallationen) war am Montag da, und man besprach lebenswichtige, tiefgründige Fragen, wie die nach der Höhe des WC-Sitzes. Nie im Leben hätten wir geglaubt, uns mit dieser Frage jemals auseinandersetzen zu müssen, aber man glaubt so vieles nicht – bis man ein Haus baut. :-)

Am Dienstag, dem 08.07. war Starkregen angesagt und es regnete und regnete. Der Richtmeister versicherte uns, dass die Wände jedoch trocken blieben, auch wenn an manchen Stellen das Innenmaterial (eine Art Wolle) herausguckt. Der Herr Gutachter wird da mit Sicherheit aber nochmal nachbohren (im wahrsten Sinne des Wortes), wie er auch schon vor dem Regen androhte. ;-)

Am Wochenende werden wir uns dann nochmal auf die Jagd nach Bodenbelägen machen. Die Firma Acalor benötigte hierzu von uns schon in der Woche der Richtung sehr genaue Angaben zu Material, Materialstärke und Verlegungsart (und riet uns dringend von schwimmend verlegten Fußböden ab). Wir stehen der Luftwärmepumpe  (die sich als eines unserer größten Fragezeichen bei der Entscheidung für oder gegen Danhaus darstellte) noch immer etwas skeptisch gegenüber, da es uns unangenehm ist, uns so festzulegen. Was, wenn man sich in zehn Jahren nun doch für einen Dielenboden entscheidet? Schafft die Heizung das dann etwa nicht mehr? Wenn man der Firma Acalor glaubt, nicht., denn die legen die Heizleistung genau auf die Raumgröße und den Bodenbelag aus. Ach ja, die Wunschtemperaturen in den einzelnen Räumen mussten wir übrigens auch schon festlegen. Ein bisschen mulmig ist uns deswegen ja schon … warten wir mal ab, ob wir am Ende doch noch Acalor-Fans werden. ;-)

Ein Haus! Ein Haus! – Der Richttermin :-)

Ach Menno. Da plant man einmal einen total spannenden und lückenfüllenden Beitrag zum Thema Fußböden und Steckdosen … und dann wird doch tatsächlich das Haus gerichtet!

Tja, das ist Pech. Dann muss der Steckdosenbeitrag leider warten, und ich euch mit den Details der zum Gähnen langweiligen Hausrichtung quälen. Sorry! ;-)

Nachdem SAG am 30.6. tatsächlich kam, um die Leitung abzuklemmen, gab es ja auch schließlich kein zurück. Und Herr G. (ja, es gibt ihn noch!) bestätigte telefonisch den Richttermin für den 01. Juli. Sodann wir uns alle frei nahmen, um dem großen Ereignis beizuwohnen. Und kennt ihr das? – Man fiebert monatelang einem Ereignis entgegen, aber wenn dann morgens um 5 Uhr der Wecker klingelt, denkt man trotzdem: Scheiße!

Tag 1:

Nach einem nervenaufreibendem und bis in die Puppen andauernden WM-Achtelfinalspiel Deutschland – Algerien quälten wir uns in aller Frühe aus dem Bett, kochten Kaffee für die Truppe und standen Punkt 6:30 Uhr an der Baustelle, um die nach und nach eintrudelnden Fahrzeuge standesgemäß mit der Videokamera im Anschlag zu begrüßen. Paradoxerweise kam der Dachstuhl zuerst – der LKW kam uns schon auf dem Weg zur Baustelle entgegen (“Guck mal, Schatz, ist das unser Haus?” – “Nein, kann nicht sein. Die bringen doch nicht das Dach zuerst!”). Doch, bringen sie.

Beweisfoto:

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Sodann kamen denn auch der Rest des Hauses und die dreiköpfige Zimmermannstruppe aus dem Hochsauerlandkreis, die sich auch gleich ans Werk machte. Zunächst musste die Bodenplatte noch eingemessen werden. Dies erfolgt üblicherweise einen Tag vorher, da das Material aber noch nicht geliefert war, musste es nun nachgeholt werden. Das nahm einige Zeit in Anspruch und so manchem großen und kleinen Kind wurde es inzwischen langweilig. Gut, dass die Oma gleich gegenüber wohnt, und die Kindsbespaßung für den Rest des Tages übernehmen konnte.

Einmessen der Bodenplatte

Einmessen der Bodenplatte

Gegen zehn Uhr ging es dann aber los mit der Richtung, und nach zwei Stunden standen die kompletten Innenwände des Erdgeschosses, und die stolze Hausherrin konnte die ersten Hausführungen durchführen (sehr zum Leidwesen der Zimmermannsleute, wie ich fürchte).

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Den Nachmittag über wurden die Außenwände gerichtet. Zwischenzeitlich kam der Gerüstbauer und machte seinem Titel Ehre. Alles lief wie am Schnürchen, bei strahlendblauem Himmel entstand vor unseren Augen ein Haus aus dem Nichts! Und zum Abend hin wurde es dann nochmal spektakulär, als nämlich die großen Giebel mit dem Kran aufgesetzt wurden. Damit waren die Arbeiten des ersten Tages gegen 18:30 Uhr aber auch beendet, und die Arbeiter begaben sich in den wohlverdienten Feierabend.

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Überwachungsarbeiten - mindestens ebenso anstrengend! ;-)

Überwachungsarbeiten – mindestens ebenso anstrengend! ;-)

Der 2. Giebel sitzt - Ende Tag 1.

Der 2. Giebel sitzt – Ende Tag 1

Tag 2:

Am zweiten Tag, den wir leider nicht mehr “live” verfolgen konnten, sondern nur sehr sporadisch, richteten die Zimmermannsleute den Dachstuhl und das “Gerüst” der Decke für das OG. Auch unser wunderschöner Kathedralengiebel des Panoramaerkers fand seinen Bestimmungsort und gibt nun dem Haus sein charakteristisches Aussehen.

Ach ja, unseren Bauherrenschlüssel bekamen wir dann auch noch. :-)

Morgen wird dann damit begonnen, den Dachstuhl mit Folie abzudecken, damit es nicht mehr reinregnen kann. Und wir können theoretisch schon Richtfest feiern. ;-)

Innenansicht Diele

Innenansicht Diele mit Blick ins Wohnzimmer

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Ein Giebel findet seine Heimat

Ein Giebel findet seine Heimat

Achtung, Bauleiter entlaufen!

Hier ein kleines Update, damit die Zeit bis zum 01. Juli nicht zu lang wird. Denn – oh, Wunder – der neue Termin wurde bis jetzt von Danhaus noch nicht wieder verschoben, und wird nach Aussage von Herrn P. auch tatsächlich als verbindlicher Termin bestehen bleiben (“Sofern der LKW mit dem Haus auf dem Weg zur Baustelle nicht verunglückt” – na dann drücken wir mal die Daumen).

Wir ärgern uns weiterhin mit RWE wegen der dämlichen Oberleitung herum. Jegliche Argumentation, uns in der Angelegenheit wenigstens ein bisschen entgegenzukommen, prallt an dem Konzern ab wie Möhrengemüse am Mund unseres Dreijährigen. Wir bleiben dran. Stur – das können wir nämlich auch ganz gut. ;-)

Am Montag kommt jedenfalls SAG und hängt uns die Leitung ab (so die Götter wollen), damit am Dienstag nichts der geplanten Hausrichtung im Wege steht. *hibbel*

Und nun zu dem im Titel angekündigten entlaufenen Bauleiter. Der hüllt sich nämlich in betuliches Schweigen, was unsere Anfrage wegen einer genaueren Terminierung der Gewerke (und eventueller Verzögerungen wegen des verschobenen Richttermins) angeht. Zunächst wurden wir mit einer schnodderigen E-Mail, die vor “circas”, “in der Regels” und “normalerweises” nur so strotzte, hingehalten. Kein bisschen Verbindlichkeit, kein Wort der Entschuldigung wegen der uns dadurch entstehenden, nicht ganz unerheblichen Kosten, Kredit, Baustrom und Bauwasser betreffend.

Irgendwann platzte uns die Hutschnur und wir schrieben am 17.6.14 eine gesalzene E-Mail, die in CC auch an Herrn P. und Herrn W. ging, nur um sicher zu gehen, dass sie auch wirklich bei Danhaus ankommt, in der wir unsere Enttäuschung und unsere Bedenken kundtaten, und abschließend dezent auf unseren Baublog verwiesen, in der Hoffnung, diesen am Ende mit einer positiven Bilanz abschließen zu können.

Nach dieser Bombe rechneten wir mit einer zügigen Reaktion. Und rechneten, und rechneten. :-(

Zwischenzeitlich meldete sich immerhin Herr P., um etwas wegen unserer Türen zu  besprechen – und um ganz non-chalant in einem Nebensatz zu unserem gelungenen Baublog zu gratulieren. Man habe sich im Büro über den Septembereintrag mit den Tintenfischen  köstlich amüsiert …

Hmpf.

Naja, zumindest ist es uns gelungen, zur allgemeinen Erheiterung der Danhäusler in Flensburg  beizutragen, deren Sinn für Selbstironie offenbar nur noch von ihrer Schamlosigkeit übertroffen wird. Schön, wenn man über die eigenen Fehler lachen kann. Noch schöner, wenn man daraus etwas lernt; An dieser Stelle Grüsse in den Norden und jetzt wieder ab an die Arbeit, meine Damen und Herren!

Wenigstens gestand Herr P. uns unsere Verärgerung zu (ist ja immerhin etwas), wies aber jede Verantwortung weit von sich und nahm den Bauleiter in Schutz, der rund 50 Baustellen zu betreuen habe. Ganz ehrlich? Ist nicht unser Problem. Soll Danhaus halt mehr Leute einstellen, wir bezahlen schließlich auch dafür.

Aber ich muss ja schon sagen, der Herr P. ist ja wirklich ein ganz gewiefter, wie er es geschafft hat, mir Honig um meinen Künstlerbart zu schmieren und mich damit ganz und gar einzulullen. Tatsächlich konnte ich ihm nach seinem Lob an unserem Blog gar nicht mehr richtig böse sein. Tricky – aber ich habe es durchschaut!!! ;-)

Herr G. himself scheint inzwischen irgendwie abgetaucht zu sein, hoffentlich nur eine Schockstarre,  jedenfalls hört und sieht man nichts mehr von ihm. Es erfolgte nicht mal der Ansatz eines Versuchs, die Wogen zu glätten, was wir ziemlich enttäuschend finden. Gregor schrieb dann vor ca. einer Woche noch eine Nachricht, worauf eine kurze Antwort á la “ich kümmere mich heute Mittag darum” erfolgte. Guess what? Natürlich haben wir bis heute noch nichts von ihm gehört. Aber wenigstens lebt er noch. ;

Sachdienliche Hinweise zum entlaufenen Bauleiter sind übrigens bitte direkt an uns zu richten unter Ein-Herz-fuer-Bauherren @ nepomuk. ws. Danke! :-)

Im Gegensatz zu Herrn G. zeigt sich Herr P. augenblicklich besonders emsig und rege, (vielleicht als kompensatorische Reaktion auf die von uns gerügte Lahmarschigkeit? ;-)) und schickte uns ganz flux die nächste Rechnung , nämlich die vertraglich vereinbarte Rate von 60% der Gesamtsumme zur Richtung des Hauses, fällig zum 01. Juli, dem “voraussichtlichen” Richttermin …

Ich lasse das mal eben wirken, bis alle zuende gelacht haben.

So, fertig? Schön. Ein Anruf beim Herrn P. konnte diesen kleinen Scherz zum Glück ganz schnell entkräften. Selbstverständlich zahlen wir nicht zum 01. Juli unsere Rechnung, sondern erst, nachdem das Haus gerichtet ist und man sich von der Vollständigkeit und korrekten Aufbauweise der Wände, Fenster und Türen überzeugt hat. Hierzu werden wir auch unseren Baugutachter mit zu Rate ziehen. Herr P. verstand dies und gewährte uns eine gewisse Karenzzeit. Wie nett von ihm.

Und zum Schluss kippe ich sogar noch etwas Zuckerguss über meine ätzende Kritik: Wir sind nämlich trotz aller Ärgernisse und des inzwischen – zugegeben – recht biestigen Tonfalls auf dieser Seite immer noch guter Dinge, man mag es kaum glauben. Ich hoffe ja, wenn der Hausbau erstmal läuft, macht Danhaus seine Startschwierigkeiten mit Schnelligkeit und sauberer Arbeit wieder wett (*hint, hint*) …

Die andere Bauherrenfamilie mit der wir uns zwischenzeitlich kurzgeschlossen hatten, hat die Bauphase inzwischen übrigens hinter sich und ist in ihr “Engelsby” eingezogen. Man hörte während der Bauzeit im Großen und Ganzen nur Gutes vom Bautrupp, und das Wohngefühl soll tatsächlich einmalig sein. Insofern heißt die Parole bei uns im Augenblick – durchhalten! Nächste Woche kommt das Haus, und unser Bauleiter taucht bis dahin hoffentlich auch wieder auf.

Wir beißen ja schließlich nicht. Nur verbal. Ein bisschen … ;-)

Im nächsten Eintrag erzähle ich euch dann etwas von unseren Bodenbelägen, Preisfallen in Baumärkten und der Auswahl der “richtigen” Steckdosenform und – farbe, über die es  im Hause Nepomuk beinahe zum Eklat gekommen wäre …

 

Geduld ist eine Tugend …

… über die man (reichlich) verfügen sollte, wenn man einen Hausbau mit der Firma Danhaus plant.

Unsere Tugendhaftigkeit wird momentan arg auf die Probe gestellt, und dabei gehört insbesondere die Frau Bauherrin (aka meine Wenigkeit) eher zu der Sorte “Haben – will – SOFORT!”

Aber nu, man lernt nie aus, und vielleicht werde ich Danhaus eines Tages danken für diese lehrreiche Lektion in Sachen Gelassenheit. Und nun zum Inhalt diese Lektion:

Gestern erhielten wir eine E-Mail von unserem Bauleiter, in der er uns mitteilte, dass unsere Montagekolonne aufgrund vieler Krankenzeiten im Verzug sei, und unser Haus deshalb erst am 1. Juli anstatt am 17. Juni errichtet werden könne.

We are not amused.

Aber bei uns hat sich ohnehin schon so eine Art Lethargie engestellt, was alles rund um diesen (gefühlt) seit hundert Jahren nicht stattfindenden Hausbau angeht. Was sind schon zwei Wochen mehr, kommt es darauf wirklich noch an?

Im Zweifelsfall – ja. Denn auch wir haben einen Stichtag, an dem wir unser Haus räumen müssen. Und der liegt zwar (noch) in der Ferne, rückt aber dramatisch näher, besonders, sollten uns durch den verschobenen Termin noch weitere Verzögerungen entstehen (und davon ist meiner bescheidenen Meinung nach schwer auszugehen).

Auf eine entsprechende E-Mail -Anfrage meinerseits, und die Bitte, uns einen Zeitplan zukommen zu lassen, damit wir unsere Eigengewerke (und entsprechend unseren Urlaub) einplanen können, erfolgte bislang keine Reaktion von Danhaus. Ist aber auch erst zwei Tage her, und sie sind ja bekanntlich nicht die Schnellsten, also warten wir’s mal ab…

Ein weiteres Ärgernis finanzieller Natur entsteht uns dadurch natürlich auch noch: Denn man hatte uns ja angewiesen, vor Richtung für Baustrom und Bauwasser zu sorgen. Taten wir brav, wird nun aber vor Juli nicht benötigt. Miete und Abschäge in astronomischer Höhe zahlen wir für den Monat Juni natürlich dennoch, für nix und wieder nix. Ja, mei … addiere ich einfach mal zu den unnötigen Bereitsstellungszinsen und den monatlichen Kontoführungsgebühren des Gemeinschaftskontos für unser Eigenkapital hinzu, und schon hab ich ein hübsches, rundes Sümmchen, mit dem ich mir den Arsch abwischen kann. (Sorry.) Pfff …

Ich geh dann mal meditieren. Oder irgendwas kaputtmachen, mal sehen …

Die (verpasste) Bodenplatte

Ja, ist den schon der 04.06.?!

Nein, nicht wirklich. Während ich noch fröhlich meinen letzten Eintrag tippse und mich hach so sehr auf den 04. freue, sind die emsigen Heinzelmännchen schon fleißig am bodenplatten. Wie gut, dass unsereiner seine Spione überall hat (in diesem Fall eine Schwiegermutter, die schräg gegenüber baut und somit unsere Baustelle mit überwacht. ;-)). Dank ihr schafften wir es gerade noch rechtzeitig vor dem Zusammenpacken der Handwerker, zur Baustelle zu eilen, und die fertiggegossene Bodenplatte zu bestaunen.

Ich hoffe doch sehr, dass nicht quasi übermorgen das Haus aufgebaut wird und wir erst davon erfahren, wenn das Richtfest vorüber ist! Nein, im Ernst. Heute Morgen telefonierte ich noch mit unserem Bauleiter wegen einer anderen Angelegenheit und er verlor kein Wort darüber. Ob er es selbst nicht wusste …?

Man weiß es nicht.  Hauptsache, alles hat hervorragend geklappt und da liegt jetzt ne schöne Bodenplatte und sieht furchtbar winzig aus. ;-)

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