Baufortschritt Woche 13

Es wird seit drei Tagen gespachteln, aber sowas von! Juchu, endlich gibt es für uns etwas zutun. Im Baumarkt kennt man uns, denn wir gehen seit Tagen ein und aus (oft mehrmals täglich), und die “fremde” Baustelle, auf der wir bislang mehr zu Gast waren, wird plötzlich zu unserer. Ein schönes Gefühl. :-)

Aber der Reihe nach.

Letzte Woche Mittwoch hat Acalor nach einigen Irrungen und Wirrungen die Luft-Wärme-Pumpe angeschlossen. Die Wirrungen verschafften uns – wieder einmal – unsere Freunde von SAG, die Anfang der Woche zwar endlich – ENDLICH! – unsere Anschlüsse verlegten, aber leider vergaßen, anschließend den Schacht wieder zuzuschaufen, der genau an der Stelle klaffte, an der unsere Pumpe gerichtet werden sollte. Somit musste Acalor am Montag (11.09.) erstmal halb verrichteter Dinge wieder abziehen. Immerhin konnten sie die Anlagen im Haus installieren. Ein paar Telefonate und eine Schrecksekunde später (in der es hieß, man schaffe es nicht vor Ende der Woche, den Schacht zu verschließen), hatten wir auch dieses Problem gelöst. Dienstag früh rückte der Bagger an und schaufelte unseren Vorgarten zu, und Mittwoch Mittag landete das UFO namens Wärmepumpe vor unserem Haus. :-)

Nein, schön ist anders. Aber mit einer Holzverkleidung und etwas Grünzeug als Dekoration ist es bestimmt nur noch halb so schlimm. Außerdem lenkt das traumhaft schöne Haus schließlich von dem Anblick ab. ;-)

Nein, schön ist anders. Aber mit einer Holzverkleidung und etwas Grünzeug als Dekoration ist es bestimmt nur noch halb so schlimm. Außerdem lenkt das traumhaft schöne Haus schließlich von dem Anblick ab. ;-)

Den Freitag verbrachte ich mal wieder in meinem schwedischen Lieblingsmöbelhaus. Mal wieder mit der Küchenplanung. Die Arbeitsplatte musste bestellt werden, da sie zwei Monate Lieferzeit hat. Da sich herausstellte, dass die Küchenfronten (Bodbyn grau) ebenfalls Lieferzeiten bis Anfang November haben, habe ich gleich Nägel mit Köpfen gemacht und die gesamte Küche bestellt. Ein Problem stellt das von uns gewählte, sehr begehrte und ebenso rare Spülbecken dar. Man gab mir den heißen Tipp, Ende nächster Woche in die Filiale nach Düsseldorf zu fahren. Das scheue Stück solle dort rudelweise vor dem nächsten Wochenende eintreffen …

An diesem Wochenende stürzten wir uns dann ins Vergnügen in die Arbeit. Einen geschlagenen halben Tag benötigten wir, unsere Arbeitsmaterialien zusammenzutragen, und dann ging’s los mit der Spachtelei. Samstag und Sonntag kamen wir zu zweit erstaunlich gut voran. Das Badezimmer, Schlafzimmer, Gäste-WC und teilweise die Küche bekamen ihr erstes Make-Over, und wir unseren ersten Muskelkater. Heute dann, am Montag, war meinereiner alleine am Werk, da Gregor erst ab Donnerstag Urlaub hat. Ich nahm mir die kilometerbreiten Zwischenräume in der Decke im Badezimmer und in der Küche vor, und was soll ich sagen – Decken spachteln ist mühselig. :-P So wird es wohl noch einige Zeit weitergehen, wir  sind ja vorgewarnt worden … Unsere Pläne, am Wochenende die Wandfliesen im Badezimmer anzubringen, scheitern wohl am Mobau Baumarkt, der es leider nicht schafft, unsere Bestellung rechtzeitig zu liefern. :-( Die Bodenfliesen sind schon da, aber ausgerechnet die brauchen wir noch nicht. Also werden wir auch dieses Wochenende, an dem wir tatkräftig von ein paar Freunden unterstützt werden, mit Spachteln und Schleifen verbringen. Ist ja nicht so, als ginge uns die Arbeit aus. ;-)

Baufortschritt Woche 11

Nachdem der Estrich am 04.09. gegossen wurde, hatten wir am darauffolgenden Mittwoch (10.09.) wieder einmal einen Termin mit Herrn G. am Haus. Diesmal ging es um eine Zwischenabnahme der Wände und Decken, damit wir in diesen Bereichen schon mit unseren Eigenleistungen beginnen können, sobald die Anheizphase der Heizung abgeschlossen ist. Dabei erklärte Herr G. uns genau, worauf wir beim Verspachteln und Fliesenlegen zu achten haben. Mein Vater hat uns bei diesem Termin begleitet, da er über das nötige Know-How als Heimwerker verfügt, und somit in der Lage ist, schon im Vorhinein die richtigen Fragen zu stellen. ;-)

In dieser Woche meldete sich auch Acalor und kündigte für den kommenden Dienstag (16.9.) eine Einweisung in die Heiztechnik an. Danach muss der Estrich noch ca. eine Wche trocknen, bis wir loslegen können.

Die Fliesen sind jedenfalls bestellt und eine Gerüst zum Aufbau im Treppenhaus organisiert. Im Laufe der nächsten Woche werden wir dieses aufstellen, um dann so schnell wie möglich mit den gefürchteten Spachtelarbeiten  zu beginnen. Gregor und mein Vater haben sich hierfür extra Urlaub genommen.

Außerdem hatten wir am Freitag ein Deja-Vu -Erlebnis mit SAG. Wieder einmal meldete sich jemand von der Baustelle mit dem Hinweis, unsere Rohre lägen ja viel zu hoch. Wir erklärten ihm, dass das hoch liegende Rohr, das der Luft-Wärmepumpe sei und verwies auf das Gespräch zwischen seinem Kollegen und unserem Bauleiter. Bin ja mal geschafft, wann sie es endlich schaffen, uns anzuschließen. ;-)

Baufortschritt Woche 10

Ende der letzten Woche war Acalor vor Ort und hat die Heizschleifen für die Fußbodenheizung verlegt, Der ersehnte Estrich kam dann jedoch leider in dieser Woche nicht mehr, da es zu stark geregnet hatte und ein Anmischen nicht möglich gewesen sei.

 

So kam es, dass über das Wochenende unsere Kupferleitungen “offen” lagen, so dass jeder, der einen Blick durch die Fenster warf, sie sehen konnte. Unsere Nachbarin berichtete dann auch prompt, am Wochenende habe ein Einbruchsversuch stattgefunden. Schon tagsüber hatte sie beobachtet, wie jemand mit einem blauen Lieferwagen durch unsere Fenster schaute. In der Nacht hatte dann der Hund angeschlagen und sie sah, wie jemand mit einer Taschenlampe ums Haus schlich. Sie  öffnete ihr Fenster und schrie ihn an, so dass der das Weite suchte. Gregor ist dann gleich, nachdem sie es uns erzählte, mit einer Tafel Schokolade und einem dicken Dankeschön zu ihr rübergegangen. Gut, wenn man aufmerksame Nachbarn hat. Also Leute – haltet eure Kupferrohre gut fest, oder entscheidet euch im Zweifel, wie wir, für eine Bauleistungsversicherung, über die solche Schäden abgedeckt werden. Diese ist bei Danhaus vertraglich für die Bauherren verpflichtend. Haben wir uns anfangs darüber geärgert, sind wir jetzt heilfroh, sie nicht gebraucht zu haben. ;-)

Gestern (Donnerstag, 04.09.) wurde dann endlich der Estrich hergestellt, so dass die Einbruchsgefahr damit hoffentlich gebannt ist. :-)

Am Mittwoch hatten wir erneut einen Baustellentermin mit Herrn G., in dem wir Kleinigkeiten anmerkten (z.B. ein zerbeultes Regenfallrohr und eine beschädigte Keramikfliese einer Fensterbank) und Koordination und Ablauf unserer Eigenleistungen besprachen. Es wird so sein, dass wir in ca. 3 Wochen mit dem Verlegen der Wandfliesen im Badezimmer beginnen können (und sollten!), damit die Endmontage der Sanitärobjekte erfolgen kann. Zuvor machen wir dann eine Zwischenübergabe für Wände und Böden, so dass wir parallel schon mit dem Verspachteln der Wände beginnen können. Herr G. prognostizierte und dafür eine Zeitdauer von ca. 3 Wochen. Uff. Mal sehen, ob wir noch ein paar mehr Helferlein aquirieren können, um das etwas zu beschleunigen. ;-)

Entgegen der anfänglichen Befürchtungen, Missverständnisse und Verzögerungen erweist sich unser Bauleiter in der Bauphase übrigens als zuverlässiger und sehr präsenter Ansprechpartner. Bisher haben wir noch immer, auch kurzfristig, einen Termin bekommen. Kleine Mängel werden anstandslos aufgenommen und beseitigt und vor Ort nimmt er sich auch die nötige Zeit, um uns Laien alles nötige zu erklären. Schade eigentlich, dass es nicht von Anfang an so super lief, dann hätten wir nämlich nur sehr, sehr wenig bis gar nichts zu meckern gehabt. Wenn es so weiterläuft wie bisher, werden wir Danhaus als Baupartner gerne weiterempfehlen. Unser Gutachter ist ja auch immer sehr entzückt, wenn er vor Ort ist. ;-)