Home, sweet home!

Endlich finde ich, rund zwei Monate nach unserem Umzug, etwas Muße, um euch mal wieder von unseren Erfahrungen – gespickt mit Fotos, die einem “Schöner Wohnen” (oder Ikea) – Katalog entspringen könnten – zu berichten. :-)

Der Umzug verlief unerwartet stressfrei – dank vieler fleißiger Hände (DANKE an euch alle – ja, ihr wisst schon, wer gemeint ist ;-)). Schon am Umzugsabend saßen wir abends gemütlich mit einem Glas Wein und ein paar Freunden am Esstisch und erfreuten uns unseres wunderschönen Danhäuschens.

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Besonders das Fehlen des lästigen Regulierens der Heizung und die wunderbare Fußbodenwärme hat es uns allen (aber ganz besonders dem Hund) angetan. Der Vinylboden fühlt sich schön warm an – trotz schwimmender Verlegweise und dazu lautenden Unkenrufen von Acalor. Wir sind natürlich sehr gespannt auf die erste Heizkostenabrechnung (und werden euch daran teilhaben lassen). Interessanterweise stört mich die gleichbleibende Temperatur überhaupt nicht. Im Schlafzimmer haben wir in der Nacht meistens das Fenster gekippt, weil es uns sonst zu warm würde, und oftmals sitzen wir im T-Shirt auf dem Sofa, aber ich finde es dennoch nicht zu warm im Haus.

Lediglich meine Schreibstube will sich nicht so recht anpassen. Im Vergleich zu den anderen Räumen, die auf 21 Grad eingestellt sind, ist es hier recht kühl (perfekt zum Trainieren auf meiner Tretmühle – eher ungünstig, wenn man am Schreibtisch hockt). Wir warten jedoch noch ein paar Wochen ab, bis sich die Heizung eingependelt hat, bevor wir deshalb an Acalor herantreten.

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Klimatechnisch hält das Haus bisher absolut, was es verspricht – und wir hatten ein paar richtig kalte Tage zwischendurch. Hier zieht nix – selbst im Eingangsbereich neben der Haustür ist es immer wohltemperiert.

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– und im Erker sitzt man lauschig und warm – selbst während Sturmtief “Niklas” (hab’s selbst ausprobiert ;-)).

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Die Lüftung im Bad funktioniert einwandfrei. Vorbei die Zeiten der beschlagenen Spiegel nach dem Duschen (sie brummt lediglich etwas stärker, sobald man die Duschtür aufmacht, weil sie dann so viel zutun hat). Innerhalb kürzester Zeit ist die Luft wieder trocken und frisch. Kurzes Stoßlüften muss natürlich dennoch sein. Auch nach dem Kochen reißen wir für gewöhnlich einmal die Balkontüren im Wohnzimmer auf, damit die Dünste schneller abziehen können – was für gewöhnlich nach ca. 10 Minuten der Fall ist.

Nach dem ganzen Geschwärme hier noch ein paar Don’t’s:

Als absoluter Fehlgriff hat sich leider der Vinylboden von Bauhaus (bodesign) erwiesen – Kratzer und Schrammen, wohin das Auge blickt. Klar, so ein Umzug verlangt einem Boden einiges ab, aber nachdem mit der besonderen Robustheit dieses Bodens Werbung gemacht wurde, sind wir doch arg enttäuscht. Bei Bauhaus zeigte man sich erstaunt über unseren Hinweis, händigte uns jedoch sofort einen Reklamationszettel aus und bat uns, Fotos des Fußbodens zu schicken.

Desweiteren möchte ich euch von den Kunststeinfensterbänken von Danhaus abraten. Auch diese zeigen nach kurzer Benutzungsdauer hässliche Schrammen – man braucht bloß mal einen Blumentopf hin und her zu schieben.Dann doch lieber “echten” Stein, oder eben ein robustes Holz.

Apropos Holz. Klar, Kiefer ist ein weiches Holz – das ist uns bewusst gewesen, als wir unsere Treppe auswählten (abgesehen davon, dass unser Wunschkandidat Eiche einen schmerzhaften Aufpreis bedeutet hätte). Dennoch bin ich sehr erschrocken, wie abgenutzt die Treppe nach zwei Monaten Benutzung schon aussieht.

Treppenpodest

Treppenpodest

Hier werden wir wohl oder übel in eine Schutzfolie o.ä. investieren müssen, damit die Stufen nicht hoffnungslos den Krallen unseres Köt … Hundes zum Opfer fallen. :-/

Demnächst bekommen wir außerdem noch einmal Besuch von unserem Bauleiter. Eines unserer Erkerfenster haben wir aufgrund einer Macke reklamieren müssen. Diese fiel und erst auf, als wir die oberen Dreiecke erstmals von außen reinigten. Endlich sollte auch der lästige “Produktaufkleber” ab, der dort oben klebte (wobei ich mich schon immer gewundert habe, warum dort oben jemand einen Produktaufkleber hinpappt). Es stellte sich dann heraus, dass der Aufkleber ein Hinweis des Herstellers auf einen Fehler im Glas ist. Also gleich mal Beweisfotos vom Richttermin rausgekramt, festgestellt, dass der Aufkleber schon an Tag 1 dort klebte, und an die Serviceabteilung von Danhaus geschickt. Jetzt sind wir gespannt, was dabei herauskommt und ob man uns das Fenster problemlos ersetzt, obwohl der Makel nicht im Protokoll festgehalten wurde.

… und da ich jetzt gerade keinen inhaltlichen Vorwand dafür finde, euch unsere Küche zu zeigen, zeige ich sie trotzdem. Ganz ohne Vorwand. … Hat ja auch lange genug gedauert, bis wir sie endlich komplett hatten. ;-)

Nachdem wir nun also endlich alle Kisten (naja, fast alle) ausgepackt, sämtliche Lampen (sagen wir, fast alle) aufgehängt und unser Haus so gut wie *hust* fertig war, begaben wir uns auf eine neue, abenteuerliche Fahrt in unser schwedisches Lieblingsmöbelhaus.

Projekt “Pax” hatte begonnen.

Und das ist nur EINER der Wagen ...

Und das ist nur EINER der Wagen …

Für alle, die es nicht wissen. Pax bedeutet Frieden. Das ist eine Lüge, die sich Ikea ausgedacht hat, damit man sich das Teil kauft. ;-)

Ich will euch nicht mit den blutigen Details langweilen, denn am Ende kam es, wie es immer kam – beim Haus, der Küche, der Duschkabine – das Teil STEHT. Und alle sind wieder glücklich. :-)

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Ich ganz besonders ;-)

Wer jetzt bei der Fotoshow ganz besonders aufgepasst hat, dem wird die Mondlandschaft hinter den Fenstern aufgefallen sein. Tja, das ist unser Garten.  Es wird mir eine Freude sein, euch in den nächsten Wochen (und auch Monaten, fürchte ich) weiter mit Bildern, Erfahrungen und Anekdoten in Bezug auf unsere Gartengestaltung, Terassenbau, Carportselbstbau, Pflastern, Pflanzen und, und, und vollzuspammen.

Ich hoffe, ihr bleibt uns gewogen. :-)

Bis bald aus der grünen Hölle!