Geduld ist eine Tugend …

… über die man (reichlich) verfügen sollte, wenn man einen Hausbau mit der Firma Danhaus plant.

Unsere Tugendhaftigkeit wird momentan arg auf die Probe gestellt, und dabei gehört insbesondere die Frau Bauherrin (aka meine Wenigkeit) eher zu der Sorte “Haben – will – SOFORT!”

Aber nu, man lernt nie aus, und vielleicht werde ich Danhaus eines Tages danken für diese lehrreiche Lektion in Sachen Gelassenheit. Und nun zum Inhalt diese Lektion:

Gestern erhielten wir eine E-Mail von unserem Bauleiter, in der er uns mitteilte, dass unsere Montagekolonne aufgrund vieler Krankenzeiten im Verzug sei, und unser Haus deshalb erst am 1. Juli anstatt am 17. Juni errichtet werden könne.

We are not amused.

Aber bei uns hat sich ohnehin schon so eine Art Lethargie engestellt, was alles rund um diesen (gefühlt) seit hundert Jahren nicht stattfindenden Hausbau angeht. Was sind schon zwei Wochen mehr, kommt es darauf wirklich noch an?

Im Zweifelsfall – ja. Denn auch wir haben einen Stichtag, an dem wir unser Haus räumen müssen. Und der liegt zwar (noch) in der Ferne, rückt aber dramatisch näher, besonders, sollten uns durch den verschobenen Termin noch weitere Verzögerungen entstehen (und davon ist meiner bescheidenen Meinung nach schwer auszugehen).

Auf eine entsprechende E-Mail -Anfrage meinerseits, und die Bitte, uns einen Zeitplan zukommen zu lassen, damit wir unsere Eigengewerke (und entsprechend unseren Urlaub) einplanen können, erfolgte bislang keine Reaktion von Danhaus. Ist aber auch erst zwei Tage her, und sie sind ja bekanntlich nicht die Schnellsten, also warten wir’s mal ab…

Ein weiteres Ärgernis finanzieller Natur entsteht uns dadurch natürlich auch noch: Denn man hatte uns ja angewiesen, vor Richtung für Baustrom und Bauwasser zu sorgen. Taten wir brav, wird nun aber vor Juli nicht benötigt. Miete und Abschäge in astronomischer Höhe zahlen wir für den Monat Juni natürlich dennoch, für nix und wieder nix. Ja, mei … addiere ich einfach mal zu den unnötigen Bereitsstellungszinsen und den monatlichen Kontoführungsgebühren des Gemeinschaftskontos für unser Eigenkapital hinzu, und schon hab ich ein hübsches, rundes Sümmchen, mit dem ich mir den Arsch abwischen kann. (Sorry.) Pfff …

Ich geh dann mal meditieren. Oder irgendwas kaputtmachen, mal sehen …

4 Gedanken zu “Geduld ist eine Tugend …

  1. Ich wünsche euch Ruhe und Gelassenheit bei allen Dingen die Ihr nicht ändern könnt. Ich fühle mit dir Rebeca mir ging es nicht anders. Ungeduld ist auch mein zweiter Vorname.
    In ca.1/2 Jahr seit ihr drinn . Wenn ihr noch irgendwelche Adressen benötigt meldet euch bei uns.

    • Hallo Alexandra!
      Vielen Dank für die lieben Wünsche. So etwas von einem “alten Danhaus-Hasen” ;-) zu hören, macht uns auf jeden Fall Mut. Auf euer Angebot kommen wir beizeiten bestimmt ebenfalls gerne zurück.
      Liebe Grüße!
      Rebekka

  2. Das mit den Krankentagen kann ich aktuell bestätigen.

    Von unseren drei Zimmerleuten vom Beginn ist noch einer übrig. Insgesamt 3 sind wären der Bauphase krank geworden. Der Vorabeiter kommt jede Woche mit 2 neuen Kollegen. So langsam kennen wir sie alle :).

    • Hallo Simon,
      na, dann könnt ihr ja bald für alle Danhäusler Empfehlungsschreiben ausstellen ;-)!
      Ich wünsche euch trotz Krankheitsausfällen und Personalfluktuation weiterhin gutes Vorankommen. Die Hauptsache ist doch, es läuft. (Wenn ich das bei uns bloß auch mal behaupten könnte …)
      Viele Grüße,
      Rebekka

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