Ein Haus! Ein Haus! – Der Richttermin :-)

Ach Menno. Da plant man einmal einen total spannenden und lückenfüllenden Beitrag zum Thema Fußböden und Steckdosen … und dann wird doch tatsächlich das Haus gerichtet!

Tja, das ist Pech. Dann muss der Steckdosenbeitrag leider warten, und ich euch mit den Details der zum Gähnen langweiligen Hausrichtung quälen. Sorry! ;-)

Nachdem SAG am 30.6. tatsächlich kam, um die Leitung abzuklemmen, gab es ja auch schließlich kein zurück. Und Herr G. (ja, es gibt ihn noch!) bestätigte telefonisch den Richttermin für den 01. Juli. Sodann wir uns alle frei nahmen, um dem großen Ereignis beizuwohnen. Und kennt ihr das? – Man fiebert monatelang einem Ereignis entgegen, aber wenn dann morgens um 5 Uhr der Wecker klingelt, denkt man trotzdem: Scheiße!

Tag 1:

Nach einem nervenaufreibendem und bis in die Puppen andauernden WM-Achtelfinalspiel Deutschland – Algerien quälten wir uns in aller Frühe aus dem Bett, kochten Kaffee für die Truppe und standen Punkt 6:30 Uhr an der Baustelle, um die nach und nach eintrudelnden Fahrzeuge standesgemäß mit der Videokamera im Anschlag zu begrüßen. Paradoxerweise kam der Dachstuhl zuerst – der LKW kam uns schon auf dem Weg zur Baustelle entgegen (“Guck mal, Schatz, ist das unser Haus?” – “Nein, kann nicht sein. Die bringen doch nicht das Dach zuerst!”). Doch, bringen sie.

Beweisfoto:

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Sodann kamen denn auch der Rest des Hauses und die dreiköpfige Zimmermannstruppe aus dem Hochsauerlandkreis, die sich auch gleich ans Werk machte. Zunächst musste die Bodenplatte noch eingemessen werden. Dies erfolgt üblicherweise einen Tag vorher, da das Material aber noch nicht geliefert war, musste es nun nachgeholt werden. Das nahm einige Zeit in Anspruch und so manchem großen und kleinen Kind wurde es inzwischen langweilig. Gut, dass die Oma gleich gegenüber wohnt, und die Kindsbespaßung für den Rest des Tages übernehmen konnte.

Einmessen der Bodenplatte

Einmessen der Bodenplatte

Gegen zehn Uhr ging es dann aber los mit der Richtung, und nach zwei Stunden standen die kompletten Innenwände des Erdgeschosses, und die stolze Hausherrin konnte die ersten Hausführungen durchführen (sehr zum Leidwesen der Zimmermannsleute, wie ich fürchte).

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Den Nachmittag über wurden die Außenwände gerichtet. Zwischenzeitlich kam der Gerüstbauer und machte seinem Titel Ehre. Alles lief wie am Schnürchen, bei strahlendblauem Himmel entstand vor unseren Augen ein Haus aus dem Nichts! Und zum Abend hin wurde es dann nochmal spektakulär, als nämlich die großen Giebel mit dem Kran aufgesetzt wurden. Damit waren die Arbeiten des ersten Tages gegen 18:30 Uhr aber auch beendet, und die Arbeiter begaben sich in den wohlverdienten Feierabend.

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Überwachungsarbeiten - mindestens ebenso anstrengend! ;-)

Überwachungsarbeiten – mindestens ebenso anstrengend! ;-)

Der 2. Giebel sitzt - Ende Tag 1.

Der 2. Giebel sitzt – Ende Tag 1

Tag 2:

Am zweiten Tag, den wir leider nicht mehr “live” verfolgen konnten, sondern nur sehr sporadisch, richteten die Zimmermannsleute den Dachstuhl und das “Gerüst” der Decke für das OG. Auch unser wunderschöner Kathedralengiebel des Panoramaerkers fand seinen Bestimmungsort und gibt nun dem Haus sein charakteristisches Aussehen.

Ach ja, unseren Bauherrenschlüssel bekamen wir dann auch noch. :-)

Morgen wird dann damit begonnen, den Dachstuhl mit Folie abzudecken, damit es nicht mehr reinregnen kann. Und wir können theoretisch schon Richtfest feiern. ;-)

Innenansicht Diele

Innenansicht Diele mit Blick ins Wohnzimmer

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Ein Giebel findet seine Heimat

Ein Giebel findet seine Heimat

3 Gedanken zu “Ein Haus! Ein Haus! – Der Richttermin :-)

    • Dank dir, Tika!
      Mal sehen, wie viele Geister wir im neuen Heim zählen. Oder ob die “alten” am Ende gar mit umziehen? ;-)

      Liebe Grüße,
      Rebekka

  1. Sieht ja schon ganz gut aus.

    Bei uns ist die Hausstellung ja auch grade mal ein paar Wochen her. Ich kann nachvollziehen wie ihr euch grad fühlt.

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr mit allen Handwerkern so viel Glück wie wir habt!

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