Wer will fleißige Handwerker seh’n?

… der muss auf unsere Baustelle gehen! ;-) Ist der Ball einmal am rollen, ist er nicht mehr zu stoppen.

So, genug der Plattitüden, kommen wir zum Wesentlichen. Nachdem die Wettergötter es letzte Woche beim Richttermin mit Temperaturen um die 30 Grad ja mehr als gut mit uns meinten (die Handwerker auf dem Dach sahen das vermutlich anders),  hatten sie diese Woche das Bedürfnis , das irgendwie zu kompensieren. Ja, es schüttet. Kübelweise. Zum Glück haben unsere oben genannten fleißigen Handwerker am letzten Freitag pünktlich zum ersten Regentropfen das Dach abgedichtet. An ein paar Stellen kam es heute trotzdem durch – diesem Starkregen hält vermutlich die beste Folie nicht stand.

Uns wurde jedoch versichert, dass die Feuchtigkeit dem Rohbau nichts ausmacht und wir hoffen einfach mal, dass wir demnächst wieder Bombenwetter bekommen und alles durchtrocknen kann.

Jetzt der Reihe nach:

Nach dem Richttermin am Dienstag und Mittwoch begannen die Arbeiter am Donnerstag, dem 05.07. das Dach abzudichten. Am Donnerstag Nachmittag war auch unser erster Baustellentermin mit unserem Bauberater – eine dicke Danhaus-Rate stand zur Überweisung an, und vorab wollten wir uns versichern, dass kein grober Unfug gemacht wurde (wovon wir jedoch nicht ausgegangen sind ;-)). Er wies uns hier und da auf Kleinigkeiten hin, die wir im Auge behalten sollten und bei einem späteren Termin mit dem Bauleiter abklären wollen. Frau Bauherrin machte brav Fotos und dokumentierte den Bautenstand. Einziges Manko, das uns schlucken ließ: Die Bodenplatte wurde nach Ansicht des Gutachters viel zu früh abgedeckt und verschweißt. Normalerweise sollte der Beton 21 Tage Zeit zum trocknen haben – bei uns waren es fünf! Er rät uns jetzt dringend davon ab, Holzfußboden im EG zu verlegen (hatten wir zum Glück eh nicht vor!) und darüber mit dem Bauleiter zu sprechen. Warten wir’s mal ab, was dabei rauskommt.

Am Freitag, dem 04.07. ging es weiter mit der Abdeckung des Daches. Zudem wurde tonnenweise Steinwolle zur Isolierung angeliefert. Na dann viel Spaß.

Am Montag, dem 07.07. kam parallel zu den Zimmermannsarbeiten  die Truppe von Elku Elektrik aus Berlin. Vorab hatten wir schon einen sehr netten Kontakt zu einer Mitarbeiterin, mit der wir unsere Elektroleitungen geplant haben. Insgesamt liegen wir knapp 1700€ über dem Danhaus-Standard. Da wir bis zu 4000€ mehr einkalkuliert hatten, sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Die Elektiker erwiesen sich als lustiges Zwei-Mann-Trüppchen, die sich auch flexibel im Umgang mit Änderungswünschen vor Ort zeigten, und erstmal bis Dienstag blieb. In sechs bis acht Wochen sieht man sich dann wieder. Auch der Installateur der Firma Massierer (Sanitärinstallationen) war am Montag da, und man besprach lebenswichtige, tiefgründige Fragen, wie die nach der Höhe des WC-Sitzes. Nie im Leben hätten wir geglaubt, uns mit dieser Frage jemals auseinandersetzen zu müssen, aber man glaubt so vieles nicht – bis man ein Haus baut. :-)

Am Dienstag, dem 08.07. war Starkregen angesagt und es regnete und regnete. Der Richtmeister versicherte uns, dass die Wände jedoch trocken blieben, auch wenn an manchen Stellen das Innenmaterial (eine Art Wolle) herausguckt. Der Herr Gutachter wird da mit Sicherheit aber nochmal nachbohren (im wahrsten Sinne des Wortes), wie er auch schon vor dem Regen androhte. ;-)

Am Wochenende werden wir uns dann nochmal auf die Jagd nach Bodenbelägen machen. Die Firma Acalor benötigte hierzu von uns schon in der Woche der Richtung sehr genaue Angaben zu Material, Materialstärke und Verlegungsart (und riet uns dringend von schwimmend verlegten Fußböden ab). Wir stehen der Luftwärmepumpe  (die sich als eines unserer größten Fragezeichen bei der Entscheidung für oder gegen Danhaus darstellte) noch immer etwas skeptisch gegenüber, da es uns unangenehm ist, uns so festzulegen. Was, wenn man sich in zehn Jahren nun doch für einen Dielenboden entscheidet? Schafft die Heizung das dann etwa nicht mehr? Wenn man der Firma Acalor glaubt, nicht., denn die legen die Heizleistung genau auf die Raumgröße und den Bodenbelag aus. Ach ja, die Wunschtemperaturen in den einzelnen Räumen mussten wir übrigens auch schon festlegen. Ein bisschen mulmig ist uns deswegen ja schon … warten wir mal ab, ob wir am Ende doch noch Acalor-Fans werden. ;-)

6 Gedanken zu “Wer will fleißige Handwerker seh’n?

  1. Habe auch mit Danhaus gebaut (Einzug 2012) und auch eine Acalor Heizung. Wir haben Laminat Fussboden in allen Zimmern (ausser Fliesen in Küche, Flur und Bad). Wir haben keine Problem mit Heizen und ich denke auch keinen übermässigen Stromverbrauch (bin Anlage Nr 1047 bei der Wärmepumpendatenbank http://www.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/). Bin so sehr zufrieden mit der Acalor Anlage.

    Größter Nachteil aus meiner Sicht ist, dass im Sommer die Abwärme, die beim Aufheizen des Wassers entsteht, in den Badezimmern abgeben wird. Gnadenlos. Auch bei 38°C aussen. Irgendwo muss die Abwärme wohl hin, daher sollte es gut überlegt sein, in welchem Raum man dass macht. Das Dachgeschoss wird bei uns sowieso bei längerer Hitze sehr warm und dann braucht man nicht noch zusätzliche Wärme nach jedem Duschen… Acalor hat bei mir auf Nachfrage die Wärmeverteilung (durch das Aufheizen des Wasser im Sommer) so verändert, dass die Wärme vor allem im kleinem Badezimmer im Erdgeschoss abgegeben wird. Wir duschen fast ausnahmslos morgens und keine 30 Minuten danach wird es in den Badezimmern merklich wärmer. Eine gute Idee wäre hier, eine Zeitschaltuhr vor dem Thermostat einzubauen, so dass das Wasser nur Nachts erwärmt wird. Dann ist es im allgemeinen eh kühler und man hat nicht gleichzeitig brütende Hitze draussen und gleichzeitig Abwärme vom Aufheizen des Wassers. Im Nachhinein wäre es vielleicht auch möglich gewesen, den Kellerraum in dem der Warmwassertank steht und in dem alle Acalor Leitungen ankommen, mit Fussbodenheizung zu versehen. Der Keller ist auch im Sommer kühler und dort wäre die Abwärme besser aufgehoben als im Rest des Hauses. Aber das wusste ich ja alles bei der Planung nicht.

    • Hallo DanhausBauherrin!
      (Der Link zur Homepage funktioniert leider nicht :-()
      Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Das nimmt mir einen Großteil meiner Bedenken. Wir waren nur “leicht” irritiert, als die Kundenbetreuerin von Acalor am Telefon beinahe einen Herzklabaster bekam, als ich die Worte “schwimmend verlegter Laminatboden” in den Mund nahm. ;-) Vermutlich wirds eh ein Vinylboden, aber man will sich ja alle Optionen offen halten!
      Die Sache mit der Abluftwärme werde ich auf jeden Fall mit de, Team vor Ort absprechen. Am Montag kommen sie schon …

      Viele Grüße,
      Rebekka

    • Hallo Simon,

      ja natürlich. Bin im Augenblick etwas schlampig, was das Übertragen der Bilder auf den PC angeht – aber Fotos werden in Kürze nachgereicht, versprochen!

  2. Die höhe des WC sitzes ist sehr wichtig, denn ist man so klein wie ich und der sitz zu hoch, kannste bei deinem Geschäft mit den Beinen in der Luft baumeln :) So ist das gerade bei unserem Haus. Darauf habe ich nämlich nicht geachtet.

    • Hallo Milena,

      *lach*, ja, das mussten wir jetzt auch erfahren. Zum Glück sind wir beide eher normal groß – auch wenn gut 20cm Höhenunterschied vorhanden sind. Und unser Sohn kann auf einen Hocker klettern, und der wächst ja auch noch. ;-) Und wenn man schonmal fürs Alter vorausplanen will, sollte der Sitz besser etwas zu hoch als zu tief hängen, dann wird’s mit dem Aufstehen nicht so schwer. Und, und, und … *philosophier*

      Viele Grüße,
      Rebekka

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