Baufortschritt Woche 7

Es ist wieder einmal Zeit für ein Update.

Die Klinkerarbeiten an unserer Fassade sind inzwischen abgeschlossen. Jetzt sieht unser Haus von außen schon richtig “fertig” aus. In den nächsten Tagen wird noch der Maler kommen und die Außenfassade streichen, und dann kommt auch endlich das blöde Gerüst weg, das uns den Blick auf unser wunderschönes Haus versperrt.

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Nachdem die Wagenladungen voll Steinwolle, Klinker, Dachpfannen, Mörtel und Fermacell nun restlos aufgebraucht sind, erwartete uns vor zwei Tagen schon die nächste Lieferung: tonnenweise Styropor (ich glaube, dass es Styropor ist), das wohl zur Isolation des Fußbodens dient, bevor der Estrich daraufgegossen wird.

Heute hieß es dann Abschied nehmen von unserem Zimmermanns-Trupp, an den man sich in den letzten Wochen doch so gewöhnt hat, und der ausnahmslos hervorragende Arbeit geleistet hat.

Danke, Jungs und alles Gute!

Aber natürlich freuen wir uns auch, dass wir damit wieder ein gutes Stück vorangekommen sind. ;-)

Innen sieht es inzwischen auch schon richtig gut aus! Alle Wände und Decken sind mit Fermacell verkleidet und bereit zum Abschleifen, die Innenfensterbänke sind angebracht, die Luke zum Spitzboden wurde heute montiert und unser Ausschnitt für den Glaseinsatz über der Badezimmertür ausgeschnitten.

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Das Haus ist komplett verkabelt und verrohrt wird demnächst an Trinkwasser, Unitymedia, Strom und Telekom angeschlossen. Eine Schrecksekunde gab es gestern, als der SAG-Mitarbeiter, der eigentlich schon am Montag die Anschlüsse machen wollte, uns auf den Anrufbeantworter sprach, unsere Rohre lägen “viel zu hoch” und es gäbe deshalb ein Problem mit den Anschlüssen … Wir verwiesen sofort auf unseren Bauleiter, und nach heutiger Rücksprache mit diesem ist man wohl in Kontakt und würde das regeln. Jetzt hoffen wir, dass mit “das regeln” nicht Haus abreißen und neubauen gemeint war ;-) (und überhaupt … wer braucht schon Telefon?!)

Außen ist alles verklinkert (erwähnte ich schon, dass ich unsere Klinker RICHTIG schön finde? ;-) ), und die Dachüberstände sind mit Holz verkleidet. Auch die Außenkabel für Beleuchtung in Garten und Carport wurden in der Zwischenzeit noch verlegt. Sämtliche Sanitärinstallationen sind vorbereitet und harren ihrer Bestimmung.

Dachüberstand 1,20m - da wird niemand nass, det bei uns klingelt.

Dachüberstand 1,20m – da wird niemand nass, det bei uns klingelt.

Eine kleine Anekdote in Sachen Klinkern habe ich noch. Standardmäßig sind Lüftungsschlitze im Mauerwerk (diese kleinen Plastikeinsätze in den Fugen) bei Danhaus wohl nicht vorgesehen und vom Bauherren zu leisten. Davon wussten wir nichts. Die Klinkerei Göllner, die seit 20 Jahren mit Danhaus zusammenarbeitet, offenbar auch nicht, denn sie haben die Lüftungen ohne vorherige Absprache mit uns dennoch eingebaut. Jetzt will man dafür nachträglich Geld von uns sehen. Wir berufen uns auf unseren Fertighausvertrag und unseren Baugutachter (der Mann ist ein ENGEL), und bezahlen keine Rechnungen, die nicht vertraglich festgelegt sind oder vorher mit uns abgesprochen wurden. Abgesehen davon, dass Lüftungsschlitze laut Gutachter zum normalen Baustandard in Sachen Klinkerwerk gehören und deshalb mit unseren regulären Zahlungen abgegolten sein sollten. Wir warten mal ab, wie das weitergeht.

Nächste Woche ist die Fa. Acalor vor Ort und installiert unsere Fußbodenheizung. Und dann kommt der Estrich …

Die Estrichrechnung liegt in altgewohnter, danhaus’scher Übereifrigkeit natürlich schon vor und ist zum 20.8. fällig. Heute ist der 14., und da laut Bauleiter der Estrich anfang der übernächsten Woche gegossen wird, gehe ich mal wieder nicht davon aus, dass wir diese Rechnung pünktlich zahlen werden.

Bei der letzten Rechnung (wir erinnern uns, fällig zum “voraussichtlichen Richttermin”), flatterte uns doch tatsächlich eine Zahlungserinnerung von Danhaus, unterschrieben vom guten Herrn P. ins Haus – und zwar gerade mal 10 Tage nach Fälligkeit (zu diesem Zeitpunkt lag der Zahlungsauftrag natürlich schon lange bei der Bank; ich hatte ihn bereits eine Woche zuvor abgeschickt, aber die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam …).

Ich finde in Sachen Zahlungspolitik könnte Danhaus sich ruhig etwas flexibler zeigen. Ich überweise doch nicht blind irgendwelche Beträge, nur weil auf der Rechnung steht, dass sie fällig sind, wenn es auf der Baustelle nichtmal annähernd nach Estrich riecht. ;-)

In Sachen Carport haben wir einen erneuten Rückschlag einstecken müssen. Der Kostenvoranschlag für einen Carport mit Pultdach und Geräteschuppen bei der Firma Joda, den wir in der Woche zuvor beim Fachhandel Baetz Holz eingeholt hatten, erwies sich als deutlich über Budget. Jetzt durchforsten wir wieder einmal das Internet nach günstigeren Alternativen. So schnell geben wir die Hoffnung nicht auf. :-)

 

2 Gedanken zu “Baufortschritt Woche 7

  1. Sagt mal, was habt ihr denn da für eine tolle Fugenfarbe?
    Wir hatten danach bisher nur grob gefragt, mit dem Ergebnis, dass alles, was von der Standardfarbe abweicht dolle dolle Aufpreis kostet.
    Das ist bei euch aber keine Standardfarbe, oder?

    LG
    Kathrin

    • Hallo Kathrin,
      nein, eine Standardfugenfarbe ist das nicht – und ja, dolle, dolle Aufpreis … leider. Aber das war’s uns wert. Immerhin ist dies ein Detail, das man später nie mehr ändern kann. Ich schaue gerne mal in den Unterlagen nach und gebe Dir eine Rückmeldung per E-Mail zum Namen der Fugenfarbe und zum Preis. Den habe ich jetzt nicht im Kopf (und bin gerade zu faul, um aufzustehen und sie rauszusuchen ;-) ).
      Viele Grüße,
      Rebekka

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