Baufortschritt Woche … habe aufgehört, zu zählen :-P

Weihnachten rückt in großen Schritten näher und vom Endspurt sind wir noch weit, weit entfernt. Das Motto dieser Woche (ja, okay, es ist die 17. – bei  allen Göttern!) lautet: Kleinvieh macht auch Mist, jawoll.

Und zwar nicht zu knapp. Es wurde weiter kräftig geschliffen und dabei festgestellt, dass man vielleicht doch nicht ganz so großzügig mit der Spachelmasse hätte umgehen dürfen. Beim Schleifen mit der Mietgiraffe erwies sich dies als fatal. Besonders den Decken war kaum noch beizukommen. Unser Plan, diese direkt zu grundieren und streichen, wurde ad acta gelegt. Der neue Plan heißt: feinspachteln und tapezieren.

Herr G. gab uns den Tipp, Fermacell Feinspachtel großflächig aufzutragen und damit den schlimmten Stellen beizukommen. Die Kosten für den Feinspachtel haben es in sich – 39,90 für einen Eimer; benötigt werden auf die Gesamtfläche 2-3 Eimer. Danach heißt es wieder schleifen. Insgesamt können wir feststellen, dass die Decke nach dem feinspachteln schon viel besser aussieht, und sich die Masse auch gut verarbeiten lässt. Innerhalb eines Tages mit zwei Mann hatten wir das komplette Erdgeschoss und einen Teil des OG “gerettet”. Immerhin. Mit etwas Glück und Manpower können wir vielleicht (!) am Wochenende mit den Tapezierarbeiten im Wohnzimmer beginnen.

Weit größere Fortschritte als der Rest des Hauses machten derweil Badezimmer und Gäste-WC. Nachdem Wandfliesen und Sanitärobjekte eingebaut waren, sah es ja sowieso schon fast wie ein richtiger Raum aus. Nun sind auch die Wände fertig verputzt und gestrichen. Und siehe da:

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Etwas enttäuscht  sind wir von unseren Waschbecken. Irgendwie hatten wir uns die etwas größer vorgestellt. :-P Tatsächlich handelt es sich um das gleiche Modell wie unser Waschtisch im Gäste-WC und sie wirken ziemlich mikrig in unserem großzügigen Badezimmer. Ganz offensichtlich haben wir uns bei der Bemusterung für diese Waschtische entschieden, auch wenn ich im nachhinein bei aller Liebe nicht mehr nachvollziehen kann, was uns da geritten hat. Wir denken jetzt darüber nach, sie wieder auszubauen und gegen ein würdigeres Modell auszutausche. Was kostet die Welt?! ;-)

Um zu unserem Motto zurückzukehren – eine an Kosten und Zeitaufwand nicht zu unterschätzende Aufgabe sind die Acrylfugen. Diese müssen überall dort, wo das Haus “flexibel” bleiben muss, also dort, wo Wand auf Wand trifft, hergestellt werden. Wir empfehlen, das Zeug palettenweise und in der billigsten Ausführung zu kaufen, und nur dort, wo tatsächlich überstrichen werden muss, das deutlich teurere Maleracryl zu verwenden. Das Verfugen an sich ist kein Hexenwerk, frisst aber wahnsinnig viel Zeit und Material. Ein Posten, den wir bei der Planung unserer Eigenleistungen nicht auf dem Schirm hatten, bzw. eher als Kleinkram abgetan hatten. Ein Fehler, von dem ich euch hiermit abraten möchte. ;-)

Und noch mehr “Kleinviehmist” bereitet uns RWE, die seit anderthalb Wochen nicht imstande sind, uns einen Wasserzähler einzubauen. Eigentlich sollte dies an dem Tag geschehen, an dem die Installateure bei uns waren. Diese warteten jedoch vergeblich und auf telefonische Nachfrage hieß es, “im Moment” könnten keine Wasserzähler eingebaut werden … anscheinend ein Rückruf “von oben” (wie man mir am Telefon versicherte), auf den man keinen Einfluss habe … nun, verständlich, dass sie es nicht besonders eilig haben, immerhin kassieren sie von uns in der Zwischenzeit  ja auch weiter fröhlich eine Tagesmiete für das Bauwasserstandrohr …

 

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