Finanzierung, Bauanträge und Tintenfische …

… nachdem ich hier monatelang geschwiegen habe, wird es allmählich Zeit für ein kleines Update:

Obwohl – oh, Wunder – immer noch kein Haus auf unserem Grundstück steht, hat sich dennoch einiges getan. So ein Bühnenstück bedarf schließlich auch monatelanger Proben, bevor es an die Öffentlichkeit darf. ;-)

Unsere “Probe” bestand aus dem Sichten, Prüfen und Unterschreiben tausender und abertausender Formulare und Anträge zur Finanzierung (ich bekomme schon jedesmal einen Brechreiz, wenn wieder einmal ein dicker Umschlag mit freundlichen Grüßen der Bank unseres Vertrauens im Briefkasten liegt), einem Notartermin (dem noch ein weiterer nächste Woche folgt – wonach unser Grundstück faktisch nicht mehr uns, sondern unserer Bank gehört), einem Vor-Ort-Termin mit dem Architekten von Danhaus, der im nächsten Schritt die Bauantragsunterlagen für uns zusammenstellen wird, und dem ständigen und stetigen “Feinschliff” an unserer Hausplanung. *lufthol*

Stolpersteine gab es bisher fast keine.  Die Bank tat brav, was sie soll, und als Ansprechpartner bei Danhaus erwiesen sich Herr P. und Herr W. beide bislang als sehr zuverlässig, präsent und freundlich. Naja, nur leider nicht besonders fix, wenn ich an die  schneckengleichen Bearbeitung unserer Entwurfszeichnungen denke. … Man hätte meinen können, der Herr Danhaus hätte selbst noch den Baum gefällt und das Holz geschnitten, aus dem anschließend in einem tagelangen, mühsamen Prozess das Papier gewonnen wurde, welches dann mit der Tinte eines seltenen Tiefsee-Tintenfisches, der nur zweimal im Jahr vor der Küste Dänemarks an die Oberfläche schwimmt um seinen Balztanz aufzuführen, per Hand bezeichnet wurde …  Na, hoffentlich bauen sie nicht in dem Tempo, in dem sie planen. Nichts gegen liebevolle Handwerkskunst, aber dann sehe ich schwarz für die geplante Fertigstellung im nächsten Frühjahr!

Aber ich schweife schon wieder ab …Jedenfalls war Herr P. so freundlich, parallel zu diesem aufwändigen, rituellen Spektakel schonmal den Architekten zu beauftragen. Der kam, sah und nickte Grundstück und Hausplanung brav ab. Insofern keine bösen Überraschungen (aber damit hatten wir in einem Neubaugebiet ohnehin nicht gerechnet).

Nun steht uns der – zugegebenermaßen heiß herbeigesehnter – Bemusterungstermin im Musterhaus Frechen bevor. Natürlich werde ich an dieser Stelle ausführlich davon berichten, um euch mit Informationen über die Farbwahl unserer Dachpfannen, der Form unserer Türklinken und der Positionen unserer Sanitäranlagen zu langweilen erfreuen.

Hach, ich freu mich.

 

Ein Gedanke zu “Finanzierung, Bauanträge und Tintenfische …

  1. Sag mal, habt ihr an eurem Grundriss eigentlich viele Änderungen vorgenommen? Oder alles weitgehend gelassen, wie es im Standard war?
    Bei uns steht am Samstag der erste Termin mit dem Architekten an, und wir überlegen gerade, wie wir uns dafür am besten vorbereiten können :)

    LG
    Kathrin

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