Baufortschritt Woche 11

Nachdem der Estrich am 04.09. gegossen wurde, hatten wir am darauffolgenden Mittwoch (10.09.) wieder einmal einen Termin mit Herrn G. am Haus. Diesmal ging es um eine Zwischenabnahme der Wände und Decken, damit wir in diesen Bereichen schon mit unseren Eigenleistungen beginnen können, sobald die Anheizphase der Heizung abgeschlossen ist. Dabei erklärte Herr G. uns genau, worauf wir beim Verspachteln und Fliesenlegen zu achten haben. Mein Vater hat uns bei diesem Termin begleitet, da er über das nötige Know-How als Heimwerker verfügt, und somit in der Lage ist, schon im Vorhinein die richtigen Fragen zu stellen. ;-)

In dieser Woche meldete sich auch Acalor und kündigte für den kommenden Dienstag (16.9.) eine Einweisung in die Heiztechnik an. Danach muss der Estrich noch ca. eine Wche trocknen, bis wir loslegen können.

Die Fliesen sind jedenfalls bestellt und eine Gerüst zum Aufbau im Treppenhaus organisiert. Im Laufe der nächsten Woche werden wir dieses aufstellen, um dann so schnell wie möglich mit den gefürchteten Spachtelarbeiten  zu beginnen. Gregor und mein Vater haben sich hierfür extra Urlaub genommen.

Außerdem hatten wir am Freitag ein Deja-Vu -Erlebnis mit SAG. Wieder einmal meldete sich jemand von der Baustelle mit dem Hinweis, unsere Rohre lägen ja viel zu hoch. Wir erklärten ihm, dass das hoch liegende Rohr, das der Luft-Wärmepumpe sei und verwies auf das Gespräch zwischen seinem Kollegen und unserem Bauleiter. Bin ja mal geschafft, wann sie es endlich schaffen, uns anzuschließen. ;-)

Baufortschritt Woche 10

Ende der letzten Woche war Acalor vor Ort und hat die Heizschleifen für die Fußbodenheizung verlegt, Der ersehnte Estrich kam dann jedoch leider in dieser Woche nicht mehr, da es zu stark geregnet hatte und ein Anmischen nicht möglich gewesen sei.

 

So kam es, dass über das Wochenende unsere Kupferleitungen “offen” lagen, so dass jeder, der einen Blick durch die Fenster warf, sie sehen konnte. Unsere Nachbarin berichtete dann auch prompt, am Wochenende habe ein Einbruchsversuch stattgefunden. Schon tagsüber hatte sie beobachtet, wie jemand mit einem blauen Lieferwagen durch unsere Fenster schaute. In der Nacht hatte dann der Hund angeschlagen und sie sah, wie jemand mit einer Taschenlampe ums Haus schlich. Sie  öffnete ihr Fenster und schrie ihn an, so dass der das Weite suchte. Gregor ist dann gleich, nachdem sie es uns erzählte, mit einer Tafel Schokolade und einem dicken Dankeschön zu ihr rübergegangen. Gut, wenn man aufmerksame Nachbarn hat. Also Leute – haltet eure Kupferrohre gut fest, oder entscheidet euch im Zweifel, wie wir, für eine Bauleistungsversicherung, über die solche Schäden abgedeckt werden. Diese ist bei Danhaus vertraglich für die Bauherren verpflichtend. Haben wir uns anfangs darüber geärgert, sind wir jetzt heilfroh, sie nicht gebraucht zu haben. ;-)

Gestern (Donnerstag, 04.09.) wurde dann endlich der Estrich hergestellt, so dass die Einbruchsgefahr damit hoffentlich gebannt ist. :-)

Am Mittwoch hatten wir erneut einen Baustellentermin mit Herrn G., in dem wir Kleinigkeiten anmerkten (z.B. ein zerbeultes Regenfallrohr und eine beschädigte Keramikfliese einer Fensterbank) und Koordination und Ablauf unserer Eigenleistungen besprachen. Es wird so sein, dass wir in ca. 3 Wochen mit dem Verlegen der Wandfliesen im Badezimmer beginnen können (und sollten!), damit die Endmontage der Sanitärobjekte erfolgen kann. Zuvor machen wir dann eine Zwischenübergabe für Wände und Böden, so dass wir parallel schon mit dem Verspachteln der Wände beginnen können. Herr G. prognostizierte und dafür eine Zeitdauer von ca. 3 Wochen. Uff. Mal sehen, ob wir noch ein paar mehr Helferlein aquirieren können, um das etwas zu beschleunigen. ;-)

Entgegen der anfänglichen Befürchtungen, Missverständnisse und Verzögerungen erweist sich unser Bauleiter in der Bauphase übrigens als zuverlässiger und sehr präsenter Ansprechpartner. Bisher haben wir noch immer, auch kurzfristig, einen Termin bekommen. Kleine Mängel werden anstandslos aufgenommen und beseitigt und vor Ort nimmt er sich auch die nötige Zeit, um uns Laien alles nötige zu erklären. Schade eigentlich, dass es nicht von Anfang an so super lief, dann hätten wir nämlich nur sehr, sehr wenig bis gar nichts zu meckern gehabt. Wenn es so weiterläuft wie bisher, werden wir Danhaus als Baupartner gerne weiterempfehlen. Unser Gutachter ist ja auch immer sehr entzückt, wenn er vor Ort ist. ;-)

Baufortschritt Woche 8+9

Das ist schnell zusammengefasst, denn tatsächlich ist leider nicht sooo viel passiert. An der Fassade hat sich in Woche 7 etwas getan. Die Maler waren da und haben den Endanstrich der Holzfassade vorgenommen. Nun ist auch endlich das blöde Gerüst weg, und wäre das Wetter etwas schöner, sähe es bestimmt noch viel toller aus als ohnehin schon. Ta-daaa:

Tadaaaa!

Tadaaaa!

Rückansicht vor Unkrauthügel

Rückansicht vor Unkrauthügel

Von außen sieht es schon ziemlich fertig aus, oder? ;-)

In Woche 7 “sollte” dann eigentlich auch die Isolierung des Fußbodens zur Vorbereitung für die Fußbodenheizung erfolgen. Warum das letztlich nicht passiert ist, haben wir irgendwie nicht verstanden, aber es bedeutet, dass unser Estrich nun doch noch nicht gegossen werden konnte, und Herr P. noch ein bisschen länger auf unser Geld warten muss.

Gestern war es dann aber soweit – die Isolierungsarbeiten sind fertig; nun kann Acalor ran. Laut Herrn G. wird der Estrich dann Ende dieser Woche fertiggestellt.

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Für uns bedeuteten die bevorstehenden Estricharbeiten, dass wir endlich eine Entscheidung bezüglich des Fußbodens fällen mussten. Unser ursprünglicher Plan, Holzdielen im Erdgeschoss zu verlegen, mussten wir aus Kostengründen leider fahren lassen- Holzfliesen waren die Alternative. Im OG wollten wir einen Vinylboden (ebenfalls in Holzoptik) verlegen. Nach langem Hin- und Her haben wir und nun entschieden, überall (außer im Bad, WC und HTR) Vinylboden zu verlegen, da das wesentlich leichter, günstiger und schneller ist, als Fliesenlegen. Und vor allem – man kann es eher rückgängig machen, sollten uns irgendwann doch noch einmal die Holzdielen locken …

Der Boden, den wir uns bei Bauhaus ausgesucht haben, sieht wirklich wie Holz aus und kostet etwa die Hälfte eines echten Holzbodens. Hinzu kommt, dass er fußwarm und für Fußbodenheizung geeignet ist, da nur 5mm dick. Man benötigt auch keine Dämmfolie für darunter. Und da er häufig in Geschäftsräumen verwendet wird, gilt er als sehr robust und wasserdicht. Warten wir mal ab, ob diese vielen guten Eigenschaften sich auch bestätigen.

Mission Carport ist übrigens weiterhin am Start. In dieser Woche hatten wir ein Treffen mit unserem Tiefbauunternehmer Herrn Schönen, damit er uns ein Angebot für ein Streifenfundament und das Verfüllen von Einfahrt und Terasse mit Betonkies erstellt. Davon machen wir dann abhängig, ob wir uns einen guten oder einen billigen Carport leisten können, oder am Ende doch wieder alles selber machen.

Die Sache mit den “zu hohen” Rohren (man erinnere sich, der SAG-Mensch, der uns Telefon und Internet  nicht anschließen konnte) hat sich übrigens geklärt. Der Herr SAG wollte versehentlich unsere Acalor Wärmepumpe verkabeln. Inzwischen hat er das richtige Rohr zumindest theoretisch gefunden – verkabelt sind wir aber leider immer noch nicht.

Baufortschritt Woche 7

Es ist wieder einmal Zeit für ein Update.

Die Klinkerarbeiten an unserer Fassade sind inzwischen abgeschlossen. Jetzt sieht unser Haus von außen schon richtig “fertig” aus. In den nächsten Tagen wird noch der Maler kommen und die Außenfassade streichen, und dann kommt auch endlich das blöde Gerüst weg, das uns den Blick auf unser wunderschönes Haus versperrt.

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Nachdem die Wagenladungen voll Steinwolle, Klinker, Dachpfannen, Mörtel und Fermacell nun restlos aufgebraucht sind, erwartete uns vor zwei Tagen schon die nächste Lieferung: tonnenweise Styropor (ich glaube, dass es Styropor ist), das wohl zur Isolation des Fußbodens dient, bevor der Estrich daraufgegossen wird.

Heute hieß es dann Abschied nehmen von unserem Zimmermanns-Trupp, an den man sich in den letzten Wochen doch so gewöhnt hat, und der ausnahmslos hervorragende Arbeit geleistet hat.

Danke, Jungs und alles Gute!

Aber natürlich freuen wir uns auch, dass wir damit wieder ein gutes Stück vorangekommen sind. ;-)

Innen sieht es inzwischen auch schon richtig gut aus! Alle Wände und Decken sind mit Fermacell verkleidet und bereit zum Abschleifen, die Innenfensterbänke sind angebracht, die Luke zum Spitzboden wurde heute montiert und unser Ausschnitt für den Glaseinsatz über der Badezimmertür ausgeschnitten.

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Das Haus ist komplett verkabelt und verrohrt wird demnächst an Trinkwasser, Unitymedia, Strom und Telekom angeschlossen. Eine Schrecksekunde gab es gestern, als der SAG-Mitarbeiter, der eigentlich schon am Montag die Anschlüsse machen wollte, uns auf den Anrufbeantworter sprach, unsere Rohre lägen “viel zu hoch” und es gäbe deshalb ein Problem mit den Anschlüssen … Wir verwiesen sofort auf unseren Bauleiter, und nach heutiger Rücksprache mit diesem ist man wohl in Kontakt und würde das regeln. Jetzt hoffen wir, dass mit “das regeln” nicht Haus abreißen und neubauen gemeint war ;-) (und überhaupt … wer braucht schon Telefon?!)

Außen ist alles verklinkert (erwähnte ich schon, dass ich unsere Klinker RICHTIG schön finde? ;-) ), und die Dachüberstände sind mit Holz verkleidet. Auch die Außenkabel für Beleuchtung in Garten und Carport wurden in der Zwischenzeit noch verlegt. Sämtliche Sanitärinstallationen sind vorbereitet und harren ihrer Bestimmung.

Dachüberstand 1,20m - da wird niemand nass, det bei uns klingelt.

Dachüberstand 1,20m – da wird niemand nass, det bei uns klingelt.

Eine kleine Anekdote in Sachen Klinkern habe ich noch. Standardmäßig sind Lüftungsschlitze im Mauerwerk (diese kleinen Plastikeinsätze in den Fugen) bei Danhaus wohl nicht vorgesehen und vom Bauherren zu leisten. Davon wussten wir nichts. Die Klinkerei Göllner, die seit 20 Jahren mit Danhaus zusammenarbeitet, offenbar auch nicht, denn sie haben die Lüftungen ohne vorherige Absprache mit uns dennoch eingebaut. Jetzt will man dafür nachträglich Geld von uns sehen. Wir berufen uns auf unseren Fertighausvertrag und unseren Baugutachter (der Mann ist ein ENGEL), und bezahlen keine Rechnungen, die nicht vertraglich festgelegt sind oder vorher mit uns abgesprochen wurden. Abgesehen davon, dass Lüftungsschlitze laut Gutachter zum normalen Baustandard in Sachen Klinkerwerk gehören und deshalb mit unseren regulären Zahlungen abgegolten sein sollten. Wir warten mal ab, wie das weitergeht.

Nächste Woche ist die Fa. Acalor vor Ort und installiert unsere Fußbodenheizung. Und dann kommt der Estrich …

Die Estrichrechnung liegt in altgewohnter, danhaus’scher Übereifrigkeit natürlich schon vor und ist zum 20.8. fällig. Heute ist der 14., und da laut Bauleiter der Estrich anfang der übernächsten Woche gegossen wird, gehe ich mal wieder nicht davon aus, dass wir diese Rechnung pünktlich zahlen werden.

Bei der letzten Rechnung (wir erinnern uns, fällig zum “voraussichtlichen Richttermin”), flatterte uns doch tatsächlich eine Zahlungserinnerung von Danhaus, unterschrieben vom guten Herrn P. ins Haus – und zwar gerade mal 10 Tage nach Fälligkeit (zu diesem Zeitpunkt lag der Zahlungsauftrag natürlich schon lange bei der Bank; ich hatte ihn bereits eine Woche zuvor abgeschickt, aber die Mühlen der Bürokratie mahlen bekanntlich langsam …).

Ich finde in Sachen Zahlungspolitik könnte Danhaus sich ruhig etwas flexibler zeigen. Ich überweise doch nicht blind irgendwelche Beträge, nur weil auf der Rechnung steht, dass sie fällig sind, wenn es auf der Baustelle nichtmal annähernd nach Estrich riecht. ;-)

In Sachen Carport haben wir einen erneuten Rückschlag einstecken müssen. Der Kostenvoranschlag für einen Carport mit Pultdach und Geräteschuppen bei der Firma Joda, den wir in der Woche zuvor beim Fachhandel Baetz Holz eingeholt hatten, erwies sich als deutlich über Budget. Jetzt durchforsten wir wieder einmal das Internet nach günstigeren Alternativen. So schnell geben wir die Hoffnung nicht auf. :-)

 

Baufortschritt Woche 6

Diese Woche waren wir dank Urlaub bisher ziemlich emsig.

Am Montag parkten wir das Kind bei der Oma und begaben uns frohen Mutes in unser schwedisches Lieblingsmöbelhaus. Unsere Küche hatten wir dort schon vor Monaten geplant – leider wurde in der Zwischenzeit das komplette Küchensystem umgestellt, und deshalb begann die Odyssee von vorn.

Ehrlich gesagt hatten wir uns es jedoch nicht so schwer vorgestellt. Teilweise wurden die Maße verändert, und kleine Zwischenelemente, wie ein süßes kleines Weinregal, gibt es nun gar nicht mehr. Wir waren enttäuscht, und nervlich am Ende, da die Planung der Küche letztlich doch noch einmal mehrere Stunden gedauert hat. Aber nun ist das Ding endlich geritzt. Einzig bei der Wahl der Fronten snd wir uns noch nicht sicher, ob es ein klassisches Elfenbein, oder ein trendiges Graublau werden soll. Aber bis zur Bestellung haben wir ja noch etwas Zeit. ;-)

Am Dienstag begaben wir uns dann zu einem örtlichen Holzhändler und gaben Planung und Kostenvoranschlag für einen Selbstbau-Carport mit Geräteschuppen in Auftrag. Hier möchten wir gerne eine Variante mit abgeschrägtem Dach an die Hauswand anbauen. Dachpfannen sind vom Hausbau noch reichlich übrig, so dass wir den Carport sogar im gleichen Ton eindecken könnten. Jetzt sind wir gespannt, ob der Carport kostenmäßig doch noch drin ist, oder ob wir tatsächlich erstmal darauf verzichten müssen.

Parallel dazu hat Gregor sich das “Projekt: Sternenhimmel” fürs Badezimmer auf die  Fahnen geschrieben. Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten, einen “Star Trek”- mäßige Beleuchtungsorgie zu veranstalten. Dabei wollte ich doch nur ein paar LED-Lichter in der Schräge, damit es etwas gemütlicher wird (*wimmer*) … (Zum Glück muss der Mann nächste Woche wieder zur Arbeit; ich weiß nämlich nicht, was  ihm noch alles einfiele, wenn er noch länger frei hätte …)

Und last but not least begannen heute (05.08.) die Klinkerarbeiten an unserem Haus. Die Elektriker müssen auch heute dagewesen sein, denn inzwischen liegen auch zwei Erdkabel in unserem Garten. ;-)

Morgen machen wir dann aber mal einen Tag Pause und gehen ins Schwimmbad. So ein bisschen Urlaub muss im Urlaub dann ja doch mal sein. ;-)

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Willkommen in der Endlosschleife!

Um den Kundensupport von Unity Media ranken sich etliche Sagen und Mythen. Wir durften uns dieser Tage von deren Richtigkeit überzeugen.

Alles begann mit unserem Antrag eines Glasfaserinternetanschlussen. Diesen bekommen wir im Zuge der Umsiedlung (na?) natürlich umsonst. Aber umsonst heißt ja bekanntlich nicht kostenlos. Uns kostete er Lebenszeit und Nerven.

Vor einigen Wochen beantragten wir die Verlegung des Anschlusses, wie in unserer schlauen Umsiedlerfibel vermerkt, bei Unity Media. Daraufhin passierte erstmal wochenlang gar nichts. Auf Gregors Nachfrage hin stellte sich heraus, dass unser Antrag dort gar nicht angekommen ist.

Also das Ganze nochmal. Diesmal erfolgte die Antwort prompt. “Wr bedanken uns für Ihren Antrag blablubb … auf ihrem Grundstück ist bereits ein Glasfaseranschluss vorhanden, damit sind Sie bestens gerüstet” … Hä?

Ein Anruf bei Unity Media, um dieses Missverständnis aufzuklären, führte uns wieder auf altbekannte Pfade: Wir sollten doch bitte eine E-Mail (nebst Antrag zum Dritten, versteht sich) an die bekannte Adresse schicken.

So langsam wurden wir etwas ungeduldig, spielten das Spiel aber weiterhin mit. Gregor versicherte also per Email ausdrücklich, auf unserem Grundstück sei KEIN Anschluss vorhanden und hängte brav den Antrag an die Email an.

Was geschah? … ein Wunder! Kurz darauf erhielten wir tatsächlich ein Angebot von Unity Media. Die Adresse darin stimmte zwar auch nach drei Anträgen noch nicht, aber immerhin kamen wir der Sache ein Stück näher. Dachten wir. Denn der kostenlose Anschluss sollte uns auf einmal knapp 1000 Öcken kosten.

Also ein weiterer Anruf bei Unity Media … von einem kostenlosen Anschluss wüsste man nichts. Wir sollten doch bitte die entsprechenden Unterlagen beifügen … ARRRGGH!

Ich begann, meinem Mann die ersten grauen Haare auszuzupfen. Einem nervösen Zucken des Augenlids konnte man erfolgreich mit einer Baldriantablette entgegenwirken.

Wie telefonierten mit einer Bekannten in Manheim-Neu, die ebenfalls einen Glasfaseranschluss von Unity Media (und ebenfalls nichts als Ärger) hat, und erhielten eine ultrageheime Handynummer eines (*Trommelwirbel*) Ansprechpartners. Ja wirklich, so was gibt es! Auch bei Unity Media! ;-)

Dann – endlich – erfuhren wir, wie es gemacht wird. Der Anschluss wird nämlich gar nicht von Unity Media selbst, sondern von unseren Freunden der SAG verlegt und später nur von Unity Media genutzt. Hätte man uns auch mal früher sagen können. :-)

Baufortschritt Woche 5

Am Anfang dieser Woche haben wir uns einen dreitägigen Kurzurlaub gegönnt. Da einer der beiden Zimmermannsleute auch Urlaub hatte, haben wir nicht mit großen Sprüngen gerechnet, waren aber umso überraschter über den Baufortschritt, als wir am Mittwoch Nachmittag nochmal hereinschauten.

Das Haus ist nun komplett dicht. Die “schwebenden Türen” (Lücken zwischen Bodenplatte und Haus-/Terrassentüren) gehören der Vergangenheit an.

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Darüber hinaus sind die Fermacellverkleidungen im Badzimmer fertig geworden (bis auf die Wand in der Schräge, die absichtlich erstmal offenbleibt, da wir hier noch ein “Special-Ambilight” geplant haben), und die Firma Massierer war Anfang der Woche ebenfalls da, um die Anschlüsse für Waschtische, Toilette OG, Dusche und Badewanne zu legen.

Das stille Örtchen :-)

Das stille Örtchen :-)

Die Steroporwanne ist mit Wasser gefüllt, damit der Boden sich "setzen" kann.  In der schrägen, noch unverkleideten Wand haben wir einen "Sternenhimmel" aus LED-Lampen geplant.

Die Wanne ist schon mit Wasser gefüllt, damit der Boden sich “setzen” kann.
In der schrägen, noch unverkleideten Wand haben wir einen “Sternenhimmel” aus LED-Lampen geplant.

Anschlüsse für die Waschtische

Anschlüsse für die Waschtische

Auch im Haustechnikraum hat sich anschlussmäßig einiges getan:

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Einziges Ärgernis bisher: Die Elektrofirma hat vergessen, die Erdkabel für die Anschlüsse im Garten und an den Carport vorzusehen. Zum Glück ist es noch rechtzeitig aufgefallen, so dass die Arbeiten nachgeholt werden können, bevor der Estrich gegossen wird, was in ca. 2-3 Wochen der Fall sein wird. Auch sonst musste elektromäßig einiges von unserer Seite nachgebessert werden. Da zeigt sich ganz klar die Problematik dabei, dass die Firma in Berlin sitzt. Man ist nicht “mal eben” vor Ort und kann hier und da nachbessern – und die Zimmermannsarbeiten können auch nicht so lange ruhen, bis die Elektriker es einrichten können, wieder vor Ort zu sein… Welch ein Glück, dass der Herr Bauherr selbst vom Fach ist. So konnte die eine odere andere Steckdose in Eigenregie versetzt werden, und auch die (unsererseits) verschluderten Boxenkabel im Wohnzimmer noch nachgezogen werden.

Heute (31.07.14) hatten wir dann den zweiten Vor-Ort-Termin mit unserem Bauberater. Unser Bauleiter Herr G. konnte es glücklicherweise auch einrichten, dabei zu sein, so dass der Austausch diesmal sehr viel ergiebiger war als beim letzten Mal, als ich die meisten Fragen des Berater nur mit “Weiß nicht, aber ich frage mal nach …” beantworten konnte. Unser eigenes “Bauchgefühl” was den Bau betrifft, ist ein sehr Gutes – umso schöner, wenn dieses Gefühl vom objektiven Fachmann bestätigt wird. ;-)

Ich kann jedem “Laien” nur empfehlen, sich jemanden an die Seite zu holen, der sich auskennt. Wir hatten natürlich das große Glück, im Zuge der Umsiedlungsberatung diesen Service kostenlos in Anspruch zu nehmen, aber nach den Erfahrungen, die wir damit machen, würde ich sagen, es sollte jedem Bauherren die 2 – 3000€ wert sein, die es einen ansonsten vermutlich kosten würde. Zwei Stunden lang wurde alles genauestens unter die Lupe genommen, wurden Materialien und Bauweise hinterfragt und gefachsimpelt, sowie uns als Bauherren wertvolle Hinweise in Sachen Eigenleistungen gegeben. Dinge, die uns selbst nie in den Sinn gekommen wären. Das Zwischenfazit: Alles Bestens! Unser Bauleiter hat sich zwei Stunden lang allen Fragen souverän gestellt und wir haben so einiges dazugelernt (z.B. dass man Baublogs nicht trauen sollte – also aufgepasst, liebe Leser! ;-)).

In der Zwischenzeit wurden dann zu unserer großen Freude die Klinker angeliefert. Drei Wochen vor Beginn der Estricharbeiten – das ist ziemlich früh, wie uns der Richtmeister versicherte, der normalerweise mit seiner Arbeit schon durch ist, bevor die Außendämmung vorgenommen wird.

Wir waren ganz gespannt, nach so langer Zeit (Bemusterung im November 2013!) zu sehen, was wir uns damals nochmal ausgesucht hatten (man erinnere sich, dass sie uns immerhin 5000 € Zusatzkosten wert waren), und waren zum Glück angenehm überrascht von unserem eigenen Geschmack (obwohl man – zugegeben – nicht allzuviel von den Klinkern erkennen konnte (außer, dass sie aus Holland kommen).

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Aber zum Glück hat unsereiner damals bei der Bemusterung ein Foto des Musters gemacht. ;-)

Klinker: Victoria bunt - handgeformt

Klinker: Victoria bunt – handgeformt

In der nächsten Woche tauchen dann hoffentlich die Elektriker nochmal auf, um die Erdkabel zu legen. Die Zimmermannsleute haben dann jedoch beide Urlaub, so dass ansonsten diesmal tatsächlich nicht allzu viel auf dem Bau passieren wird.

Wir haben dafür ein recht straffes Programm, denn wir werden unseren Urlaub nutzen, um einige wichtige Dinge anzugehen.

Zum einen steht ein Besuch bei IKEA (Jippie!) auf dem Programm, die freundlicherweise unsere Faktum Küche, die wir liebevoll und minutiös im Dezember letzten Jahres geplant und auch entsprechend in unserem Haus vorgesehen haben, aus dem Programm genommen haben. Nun werden wir anhand unserer Pläne auf das neue Küchensystem umstellen müssen – hoffentlich passt dann noch alles mit unseren Anschlüssen!

Des Weiteren werden wir die Planung unseres Carports in Angriff nehmen. Der Zeitplan hierfür ist stramm. Nachdem die Klinkerarbeiten (voraussichtlich 2. Woche der Estrichtrockenphase) beendet sind, wollen wir uns an den Bau des Carports begeben. Zuvor muss natürlich die Einfahrt betoniert und gepflastert werden …

Im Abschluss an die Estrichtrockenphase erfolgt dann eine “Zwischenabnahme” der Wände und Böden, damit wir mit unseren Eigenleistungen im Innenbereich beginnen können. Als erstes müssen die Wandfliesen in den Bädern gemacht werden, damit dann die Endinstallation der Sanitärobjekte erfolgen kann. Für die Wandfliesenarbeiten werden wir uns vermutlich einen Fachmann kommen lassen. Da wir noch nie Fliesen gelegt haben, wollen wir uns nun doch nicht gleich an das Verlegen von Mosaiken wagen. ;-) Die Bodenfliesen machen wir dann jedoch selbst.

Im Augenblick sieht es ganz gut aus, dass aus unsere ambitionierten Plänen, Weihnachten im neuen Heim zu feiern, doch noch etwas werden könnte, trotz aller Startschwierigkeiten. ;-)

 

Baufortschritt Woche 4

Merkt ihr was? Meine Beiträge haben an epischer Breite verloren und beschränken sich nun tatsächlich auf das Wesentliche: Das Haus.

Das liegt vermutlich daran, dass es im Augenblick so ziemlich gar und überhaupt nix zu moppern gibt. Die Jungs auf der Baustelle sind einfach klasse! :-)

In Woche 4 ging es zügig weiter mit der Dämmung der Innenwände im Obergeschoss. Ein Baufortschritt, den Frau Bauherrin leider nur mit dem Kopf durch den Deckenausschnitt und zitternden Knien auf dem oberen Drittel der Leiter mitverfolgen konnten, weil sie sich partout nicht bis ganz nach oben traute. Aber ich gelobe Besserung (sobald die Treppe da ist ;-) )!. Letzten Mittwoch (16.7.) als ich morgens vor der Arbeit mal kurz vorbeischaute, erwartete mich eine große Überraschung. Am Vortag hatte ich dank krankem Sohnemann leider nicht kommen können, und Gregor war morgens früh da, und so war ich reichtlich angenehm überrascht, festzustellen, dass wir auf einmal ein Dach über dem Kopf hatten!

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Gestern und heute (21.+22.7) wurden fast alle Innenwände im Obergeschoss aufgestellt und unser Dachfenster in der Abstellkammer (die beinahe wie ein Abstellpalast anmutet) eingebaut. Jetzt sind also auch im Obergeschoss alle Räume unterteilt, und so langsam kann man sich vorstellen, wie schön es einmal sein wird.

Heute begann dann auch Runde zwei der lustigen Elektriker aus Berlin, nämlich die Verkabelung des Obergeschosses.

Und jetzt will ich euch nicht weiter mit Einzelheiten quälen, denn ich weiß, ihr wollt nur das Eine – FOTOS!

Treppenhaus ohne Treppe

Treppenhaus ohne Treppe

Blick vom Flur (OG) ins Schlafzimmer (links) und Badezimmer (rechts)

Blick vom Flur (OG) ins Schlafzimmer (links) und Badezimmer (rechts)

Kinderzimmer

Kinderzimmer

Arbeitszimmer OG

Arbeitszimmer OG

Schlafzimmer ...

Schlafzimmer …

... mit Ankleide <3

… mit Ankleide <3

Blick ins Badezimmer - hier fehlt noch eine Wand.

Blick ins Badezimmer – hier fehlt noch eine Wand.

Abstellpalast mit Dachfenster.

Abstellpalast mit Dachfenster.

Baufortschritt Woche 2 + 3

Wie versprochen liefere ich noch ein paar Fotos zum Baufortschritt nach. Fünfzehn Tage nach der Richtung hat sich im Innenbereich tüchtig was getan. Aber seht am Besten selbst:

Willkommen bei den Nepomuks - leider wurde das Kabel fr die Klingel unpraktischerweise auf die rechte Seite gelegt. Ist aber zum Glück kein Problem, das zu verändern.

Willkommen bei den Nepomuks – leider liegt das Kabel für die Klingel unpraktischerweise auf die linke Seite (neben das Fenster) gelegt. Darauf hatten wir bei der Planung nicht geachtet, ist aber zum Glück kein Problem, das zu verändern.

Blick vom Wohnzimmer in den Flur und in mein (*hach*) Schreibkämmerlein. :-)

Blick vom Wohnzimmer in den Flur und in mein (*hach*) Schreibkämmerlein. :-)

Wohnzimmererker von Innen, ein paar Tage nach Richtung. Die Balken für die Decke OG liegen schon.

Wohnzimmererker (Ansicht aus der Küche) von Innen, ein paar Tage nach Richtung. Die Balken für die Decke OG liegen schon.

Und npchmal der Erker von außen. Weil's so schön ist. :-)

Und nochmal der Erker von außen. Weil’s so schön ist. :-)

Where the magic happens. ;-)

Where the magic happens. ;-)

Where the sh* happens ...

Where the sh* happens …

Anfang der 3. Woche ist das OG begehbar - wenn man sich denn die Leiter hochtraut. *schäm*

Anfang der 3. Woche ist das OG (halb) begehbar – wenn man sich denn die Leiter hochtraut. *schäm*

Beweisfoto (oder: Such den Bauherren)

Beweisfoto (oder: Such den Bauherren)

Gegenblick von oben ;-)

Gegenblick von oben ;-)

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Wer will fleißige Handwerker seh’n?

… der muss auf unsere Baustelle gehen! ;-) Ist der Ball einmal am rollen, ist er nicht mehr zu stoppen.

So, genug der Plattitüden, kommen wir zum Wesentlichen. Nachdem die Wettergötter es letzte Woche beim Richttermin mit Temperaturen um die 30 Grad ja mehr als gut mit uns meinten (die Handwerker auf dem Dach sahen das vermutlich anders),  hatten sie diese Woche das Bedürfnis , das irgendwie zu kompensieren. Ja, es schüttet. Kübelweise. Zum Glück haben unsere oben genannten fleißigen Handwerker am letzten Freitag pünktlich zum ersten Regentropfen das Dach abgedichtet. An ein paar Stellen kam es heute trotzdem durch – diesem Starkregen hält vermutlich die beste Folie nicht stand.

Uns wurde jedoch versichert, dass die Feuchtigkeit dem Rohbau nichts ausmacht und wir hoffen einfach mal, dass wir demnächst wieder Bombenwetter bekommen und alles durchtrocknen kann.

Jetzt der Reihe nach:

Nach dem Richttermin am Dienstag und Mittwoch begannen die Arbeiter am Donnerstag, dem 05.07. das Dach abzudichten. Am Donnerstag Nachmittag war auch unser erster Baustellentermin mit unserem Bauberater – eine dicke Danhaus-Rate stand zur Überweisung an, und vorab wollten wir uns versichern, dass kein grober Unfug gemacht wurde (wovon wir jedoch nicht ausgegangen sind ;-)). Er wies uns hier und da auf Kleinigkeiten hin, die wir im Auge behalten sollten und bei einem späteren Termin mit dem Bauleiter abklären wollen. Frau Bauherrin machte brav Fotos und dokumentierte den Bautenstand. Einziges Manko, das uns schlucken ließ: Die Bodenplatte wurde nach Ansicht des Gutachters viel zu früh abgedeckt und verschweißt. Normalerweise sollte der Beton 21 Tage Zeit zum trocknen haben – bei uns waren es fünf! Er rät uns jetzt dringend davon ab, Holzfußboden im EG zu verlegen (hatten wir zum Glück eh nicht vor!) und darüber mit dem Bauleiter zu sprechen. Warten wir’s mal ab, was dabei rauskommt.

Am Freitag, dem 04.07. ging es weiter mit der Abdeckung des Daches. Zudem wurde tonnenweise Steinwolle zur Isolierung angeliefert. Na dann viel Spaß.

Am Montag, dem 07.07. kam parallel zu den Zimmermannsarbeiten  die Truppe von Elku Elektrik aus Berlin. Vorab hatten wir schon einen sehr netten Kontakt zu einer Mitarbeiterin, mit der wir unsere Elektroleitungen geplant haben. Insgesamt liegen wir knapp 1700€ über dem Danhaus-Standard. Da wir bis zu 4000€ mehr einkalkuliert hatten, sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Die Elektiker erwiesen sich als lustiges Zwei-Mann-Trüppchen, die sich auch flexibel im Umgang mit Änderungswünschen vor Ort zeigten, und erstmal bis Dienstag blieb. In sechs bis acht Wochen sieht man sich dann wieder. Auch der Installateur der Firma Massierer (Sanitärinstallationen) war am Montag da, und man besprach lebenswichtige, tiefgründige Fragen, wie die nach der Höhe des WC-Sitzes. Nie im Leben hätten wir geglaubt, uns mit dieser Frage jemals auseinandersetzen zu müssen, aber man glaubt so vieles nicht – bis man ein Haus baut. :-)

Am Dienstag, dem 08.07. war Starkregen angesagt und es regnete und regnete. Der Richtmeister versicherte uns, dass die Wände jedoch trocken blieben, auch wenn an manchen Stellen das Innenmaterial (eine Art Wolle) herausguckt. Der Herr Gutachter wird da mit Sicherheit aber nochmal nachbohren (im wahrsten Sinne des Wortes), wie er auch schon vor dem Regen androhte. ;-)

Am Wochenende werden wir uns dann nochmal auf die Jagd nach Bodenbelägen machen. Die Firma Acalor benötigte hierzu von uns schon in der Woche der Richtung sehr genaue Angaben zu Material, Materialstärke und Verlegungsart (und riet uns dringend von schwimmend verlegten Fußböden ab). Wir stehen der Luftwärmepumpe  (die sich als eines unserer größten Fragezeichen bei der Entscheidung für oder gegen Danhaus darstellte) noch immer etwas skeptisch gegenüber, da es uns unangenehm ist, uns so festzulegen. Was, wenn man sich in zehn Jahren nun doch für einen Dielenboden entscheidet? Schafft die Heizung das dann etwa nicht mehr? Wenn man der Firma Acalor glaubt, nicht., denn die legen die Heizleistung genau auf die Raumgröße und den Bodenbelag aus. Ach ja, die Wunschtemperaturen in den einzelnen Räumen mussten wir übrigens auch schon festlegen. Ein bisschen mulmig ist uns deswegen ja schon … warten wir mal ab, ob wir am Ende doch noch Acalor-Fans werden. ;-)